Europas Inseln im Atlantik Teil 2

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Inhaltsverzeichnis

1. La Gomera 17.05.21

    1.1 Zodiac Ausflug

    1.2 Das Tal von Hermigua

    1.3 Der Nationalpark Garajonay

          1.3.1 Besucherzentrum Juego de Bola

          1.3.2 Spaziergang durch den Nebelwald

    1.4 Hautacuperche

    1.5 Roque Agando

2. Fuerteventura 19.05.21

    2.1 Los Menceyes

    2.2 Betancuria

          2.2.1 Santa Maria

    2.3 Museo del Queso Majojero

    2.4 Aloe Vera Farm

3. Lanzarote 20.05.21

    3.1 Nationalpark Timanfaya

    3.2 El Golfo

    3.3 Los Hervideros

    3.4 Bodega Antonio Suarez

    3.5 Unser Tag auf Lanzarote 2017 und 2020

    3.6 Landausflüge buchen

4. Mein Fazit

La Gomera 17.05.21

Die zweitkleinste Insel der Kanaren ist auch zugleich die wildeste. Auf La Gomera zeigt sich die Natur von Ihrer schönsten Seite. Nur knapp 20.000 Einwohner leben auf der 370 Quadratkilometer großen Insel. Und diese bieten ihren Einwohnern und Besuchern eine abwechslungsreiche Natur. Einsame Strände, beeindruckende Berglandschaften und der Nebelwald machen La Gomera zu einem wunderschönen Urlaubsziel.

Krabben an der Küste La Gomeras
Krabben an der Küste La Gomeras

Zodiac Ausflug

Unser Tag im Hafen von La Gomera begann mit einer weiteren Zodiac Fahrt. Das Wetter spielte mit und wir konnten den Hafen verlassen und fuhren an der Küste La Gomeras entlang. Dort gibt es viel kleine Höhlen und schöne Felsformationen zu sehen. Für alle Mutigen haben wir auch einen Badestopp eingelegt, bevor wir nach einer guten Stunde wieder zur WORLD VOYAGER zurückkehrten.

Am Nachmittag stand eine Panoramafahrt auf dem Programm. Diese solle uns zu den Highlights La Gomeras bringen. 

Das Tal von Hermigua

Hermigua ist das wasserreichste Tal auf La Gomera. Es wird vom Rio del Cedro versorgt und lebt hauptsächlich von der Landwirtschaft. Weitläufige Terrassenfelder und riesige Bananenplantagen prägen das Landschaftsbild. Hermigua ist das größte Bananen Anbaugebiet La Gomeras. Anfang des 20. Jahrhunderts war der Bedarf an Bananen so groß, das im Jahr 1907 an der Küste eine Verladestation gebaut wurde. Von dieser aus wurden die Schiffe mit Bananen beladen, da diese wegen der starken Brandung nicht anlegen konnten.

Der Nationalpark Garajonay

Im Herzen von La Gomera liegt der Nebelwald Garajonay. Das Gebiet gehört seit 1986 zum UNESCO Welterbe und wurde bereits 1981 zum Nationalpark. Im Nebelwald findet Ihr verschiedene Arten von mächtigen Lorbeerbäumen, bis zu 15 Meter hohe Baumheiden und eine Vielzahl von Pflanzen, die nur hier zu finden sind. Moose und Flechten fühlen sich hier wohl, ihr Wachstum wird von den Nebelwolken begünstigt. Im Nebelwald kommen Wanderer auf Ihre Kosten, sie finden hier viele Wanderwege durch die traumhafte Natur. 

Besucherzentrum Juego de Bola

Unser Besuch des Nationalparks begann im Besucherzentrum Juego De Bolas. Das Besucherzentrum hat einen wunderschönen kleinen botanischen Garten und in verschiedenen Räumen werden die Besonderheiten und die wunderschöne Natur La Gomeras erklärt. Außerdem findet Ihr ein kleines naturkundliches Museum und einen kleinen Shop mit schönen Souvenirs.

Spaziergang durch den Nebelwald

Wir hatten noch Zeit für einen kurzen Spaziergang durch den Nebelwald. Der Wald ist zwei Millionen Jahre alt und ist damit einer der ältesten Nebel Lorbeerwälder der Welt. Wanderer finden auf 4000 Hektar in diesem verwunschenem Ort über 1000 verschiedene Tier- und über 400 verschiedene Pflanzenarten.

Hautacuperche

Hautacuperche ist der bekannteste Rebell von La Gomera. Im Jahr 1488 führte er den Aufstand gegen die spanischen Besatzer an. Die Einwohner La Gomeras litten sehr unter den Unterdrückungen durch Hernan de Peraza. Als die Besatzer die Prinzessin der Guanchen Iballa verfolgen ließen, entschieden sich die Ureinwohner der Insel zur Rebellion. Hautacuperche soll dann im Jahr 1488 Hernan de Peraza ermordet haben. Dies führte zu Morden an vielen Männern der Guanchen, die Frauen wurden versklavt. Trotz der Repressalien an den Ureinwohnern zollten die Einwohner Hautacuperche den höchsten Respekt. Seit dem Sommer 2007 steht in La Puntilla im Valle Gran Rey direkt am Strand das Denkmal Hauracuperches. 

Roque Agando

Der Roque Agando ist das Wahrzeichen La Gomeras. Mächtig erhebt er sich mit 1251 Metern Höhe in den Himmel. Er liegt im Osten des zentralen Hochlandes in der Nähe von San Sebastián. Sehr schön zu sehen ist er vom Mirador de Los Roques an der Straße GM-2 aus Richtung San Sebastian. Wer genau hinsieht, kann in dem Felsen einen sitzenden Affen erkennen. Auf der anderen Straßenseite befindet sich ein weiterer Aussichtspunkt. Von diesem könnt Ihr mit Glück ein tolles Naturschauspiel erleben. Hier schwappen Wolkenmassen über die Berghänge und bilden einen Wolkenwasserfall.

Wolkenwasserfall

Mit diesen schönen Eindrücken endete unser Besuch auf La Gomera. Wir hatten einen schönen Tag auf dieser wirklich abwechslungsreichen Insel, die Ihren Besuchern wirklich einiges zu bieten hat.

Fuerteventura 19.05.21

Lange Sandstrände, schroffe Natur und malerische Dörfer, das alles findet Ihr auf Fuerteventura. Etwas mehr als 122.000 Menschen leben auf der Insel, knapp 40.000 davon in der Hauptstadt Puerto del Rosario. Fuerteventura hat ihr ganz eigenes Gesicht. Von allen kanarischen Inseln ist sie kargste und bizarrste. Nicht jeder Besucher wird den Charme dieser Insel entdecken, doch wer ihm einmal verfallen ist, kommt immer wieder. Fuerteventura hat längst nicht so viele Sehenswürdigkeiten wie die Nachbarinsel Lanzarote, hier kommen vor allem Wassersportler und Badeurlauber her. Der Süden der Insel ist ein Surfer Paradies und auch im Norden an der Punta Blanca kommen Surfer auf ihre Kosten.

Los Menceyes

Fuerteventura bestand in früheren Zeiten aus zwei Königreichen. In Jandia regierte König Guise, im Norden König Ayose. Im Jahr 1405 eroberte Jean de Béthencourt   die Insel und die Könige ergaben sich. Sie durften ihr Land behalten, verloren aber durch eingeschleppte Krankheiten ihr gesamtes Volk. damit ihre Geschichte nicht in Vergessenheit gerät, wurden 2008 die beiden 4,50 Meter hohen Statuen an der Passhöhe zur alten Hauptstadt Betancuria aufgestellt.

Betancuria

Betancuria ist der historisch bedeutendste Ort auf Fuerteventura. Die Stadt wurde 1404 von dem Eroberer Jean de Béthencourt gegründet und ist nach ihm benannt. Bis 1834 war Betancouria die Inselhauptstadt, dann wurde sie von Antigua abgelöst. Seit 1860 ist Puerto de Cabras, das heutige Puerto de la Rosario die Inselhauptstadt. Heute leben noch rund 750 Menschen in dem kleinen Städtchen.

Santa Maria

Die Kirche Santa Maria wurde im Jahr 1410 errichtet und war von 1424 bis 1432 die Kathedrale des Bistums Fuerteventura. Obwohl sie weit vom Meer in die Berge gebaut wurde, war sie immer wieder das Ziel von Piratenangriffen. Im 16. Jahrhundert wurde sie stark zerstört und im 17. Jahrhundert in ihrer heutigen Erscheinung wieder aufgebaut. 

Museo del Queso Majojero

Das Museo del Queso Majojero ist weit mehr als ein Käsemuseum. In einer großen Finca untergebracht sind in drei Gebäuden die unterschiedliche Themen untergebracht. Im ersten Gebäude geht es um die Flora und Fauna Fuerteventuras. Im zweiten Gebäude findet Ihr alles zum Thema Queso Majojero, dem weltweit prämierten Ziegenkäse Fuerteventuras. Das dritte Gebäude beschäftigt sich mit der Cabra, der Ziege der Insel. Nach dem Verlassen des Gebäudes solltet Ihr unbedingt auf die Dachterrasse gehen und die Aussicht genießen. Wer mag, kann auch die Windmühle besichtigen, deren Mechanik noch vollständig erhalten ist.

Aloe Vera Farm

Zum Abschluss des Ausfluges haben wir noch eine Aloe Vera Farm besucht, wir waren zu Gast bei Aloe Vera exclusive. Dino hat uns viel über die Gewinnung von Aloe erzählt und wir hatten die Gelegenheit einzelne Produkte zu testen.  Danach ging es für uns zurück zum Hafen.

Lanzarote 20.05.21

Lanzarote ist die viertgrößte Insel der Kanaren. Sie ist 58 km lang und 34 km breit. Lanzarote hat ca. 150.000 Einwohner, knapp 60.000 leben in der Hauptstadt Arrecife. Lanzarote liegt nur knapp 12 km nördlich von Fuerteventura entfernt. Lanzarote ist eine der schönsten Insel der Kanaren, dank Cesar Manrique dessen Spuren man hier überall begegnet. Der Künstler ist der bekannteste Insulaner. Er hatte zu Lebzeiten viel Einfluss und konnte die Regierung von einem qualitativen Tourismusangebot überzeugen. Es gilt die Regel, das kein Gebäude eine durchschnittliche Palme überragen darf. Dadurch wurden Bausünden weitestgehend vermieden. Auf der Insel gibt es viele Sehenswürdigkeiten, die auf Manrique zurück zu führen sind.

Timanfaya Nationalpark

Auf Lanzarote hatten wir eine Panoramafahrt gebucht, unser erstes ziel war der Nationalpark Timanfaya. Er ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Lanzarotes. Nach ca. 30 Minuten hatten wir den Park erreicht und schauten uns erst einmal die Vorführungen an. Direkt dort ist es nämlich so heiß in der Erde, das ein Eimer Wasser der in ein Erdloch geschüttet wird, einen Geysir erzeugen kann. Auch Lavagestein in wenigen Zentimetern Tiefe ist schon so heiß, das man es kaum in den Händen halten kann. Wer es doch schafft, darf es mit nach Hause nehmen. In ein Erdloch geworfenes Holz entzündet sich gleich. Ihr seht, dort ist noch Aktivität in der Erde. Nach den Vorstellungen ging es mit dem Bus in die Feuerberge mit ihren Vulkankratern und Lavafeldern. bei dieser Fahrt erfahrt Ihr viel über die Vulkane der Insel.

El Golfo

Knapp 15 Minuten vom Nationalpark entfernt liegt das kleine Fischerdorf El Golfo mit seinen weiß und blau gestrichenen Häusern.

Hier haben wir einen kurzen Stopp eingelegt um uns die Lagune El Golfos anzusehen. Diese wird unterirdisch vom Meer mit Wasser gespeist und hebt sich mit ihrer grünen Farbe vom schwarzen Lava Sand ab. Von der nebenliegenden Klippe lassen sich schöne Fotos vom Meer und dem Örtchen machen lassen. Solltet Ihr mit dem Mietwagen hierher kommen, nehmt Euch unbedingt noch ein wenig Zeit, um durch das kleine Örtchen zu schlendern. Wir hatten hier im letzten Jahr im Casa Torano einen Salat gegessen. Das Essen war sehr gut und die Terrasse am Meer ist die schönste in El Golfo. 

Wer es sportlich mag, ist bei Baja Bikes gut aufgehoben. Hier könnt Ihr geführte Stadtrundfahrten mit lokalen, meist deutschsprachigen Guides buchen.

Los Hervideros

Zwischen dem Fischerdorf El Golfo und Salinas de Janubio liegt die bizarre Felsküste El Hervideros. Entstanden ist sie bei den letzten Vulkanausbrüchen 1730 bis 1736. Die starke Brandung an der Westseite Lanzarotes sorgt dafür, das sich die ankommenden Wellen durch die engen Felsspalten zwängen und als meterhohe Fontänen in die Luft schießen. Bei unserem Besuch war das Meer allerdings sehr ruhig, so das wir dieses Naturschauspiel nicht zu Gesicht bekamen. Ein Besuch lohnt sich besonders bei starkem Westwind.

Bodega Antonio Suarez

Auf Lanzarote gibt es mehr als 10 Bodegas, in denen man Wein verkosten kann. Sie liegen an der Weinstraße von La Geria. Bis zu den Hochlagen der Vulkankegel ist die schwarze Lava Erde mit Weinmulden bedeckt. Wir haben einen kurzen Stopp bei der Bodega Antonio Suarez eingelegt, um Wein zu probieren. Die Bodega liegt wie die meisten anderen auch direkt an der Weinstraße La Geria. Die Bodega hat einen netten kleinen Garten, in dem man es sich mit einem Glas Wein gemütlich machen kann.

Unser Tag auf Lanzarote

Meine Berichte zu unseren Besuchen auf Lanzarote 2017 und 2020 findet Ihr hier.

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Mein Fazit

Die WORLD VOYAGER ist ein wunderschönes kleines Schiff. Gerade erst in Dienst gestellt gibt es noch keinerlei Abnutzungserscheinungen am und im Schiff. Der Service war aufgrund des Verhältnisses Gast zu Crew wirklich überragend. Events wie die Zodiac Fahrten, die Open Bridge und die Besichtigung des Maschinenraums machen Reisen mit diesem Schiff wirklich zu etwas ganz Besonderem. Das Essen war zu Beginn wirklich sehr gut, die Qualität ließ allerdings leider deutlich nach. Auch die Auswahl der Speisen werden einem 5 Sterne Schiff nicht wirklich gerecht. Für den Preis den wir bezahlt haben war das okay, sobald aber die vollen Reisepreise aufgerufen werden, muss da mehr kommen. Die Kabinen sind wirklich sehr schön, Steckdosen und USB Anschlüsse sind ausreichend vorhanden. Besonders gut gefallen haben uns die Kabinen mit den Infinity Fenstern. Die sind eine gute und günstigere Alternative zu einer Balkonkabine. Die Animation an Bord ist eher zurückhaltend. Uns hat das sehr gut gefallen, wer aber den ganzen Tag Entertainment sucht, ist auf diesem Schiff wahrscheinlich nicht so gut aufgehoben. Die Ausflüge waren unter Coronabedingungen wirklich sehr hochwertig und informativ. 

Wir hatten eine wunderschöne Woche auf der WORLD VOYAGER und kommen gerne auf einer anderen Reise wieder an Bord.

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