Lanzarote 28.01.20

Lanzarote 28.01.20

 Wir waren früh in Lanzarote, nach dem Frühstück ging es von Bord, wir hatten bei Cicar ein Auto reserviert. Die Cicar Station ist in der Touristeninformation direkt am Hafenausgang untergebracht. Man folgt einfach nur den Hinweisschildern zum Centrum Arrecifes.

Schnell hatten wir den Wagen übernommen und konnten los.

 

Es ging zum Timanfaya Nationalpark.


Mein Tipp für den Timanfaya Nationalpark ist frühzeitig dorthin zu fahren, es wird später sehr voll und schon am Eingang des Parkes bilden sich Schlangen, da immer nur so viele Autos hoch dürfen, wie Parkplätze vorhanden sind.

Die Fahrt vom Hafen zum Park dauert ca. 30 Minuten, der Eintritt kostet 12€ pro Person und beinhaltet eine Busfahrt durch den Park mit Informationen vom Band. Die Fahrt ist informativ und lohnt sich.

Zurück am Startpunkt haben wir uns noch kurz eine Vorführung angeschaut, in der mit Hilfe eines Eimer Wassers ein kleiner Geysir erzeugt wird und das dort so heiße Dämpfe aufsteigen, das trockenes Gras entzündet werden kann.Auch kann man sich auf Lavahitze gegrillte Würstchen und Fleisch kaufen, was wir aber nicht gemacht haben. Wir kauften stattdessen einen Magneten und verließen Timanfaya, wo sich am Beginn des Parkes mittlerweile ein Schlange wartender Autos gebildet hatte.


Knapp 15 Minuten vom Nationalpark entfernt liegt das kleine Fischerdorf El Golfo meit seeinen weiß und blau angestrichenen Häusern.

Hier haben wir einen kurzen Stopp eingelegt, um uns die Lagune El Golfos anzusehen, die unterirdisch vom Meer mit Wasser gespeist wird und sich mit ihrer grünen Farbe vom schwarzen Lava Sand abhebt. Weiter ging es dann auf eine kleine Klippe, auf der sich schöne Fotos vom Meer und dem Örtchen machen lassen.Bei einem kurzen Spaziergang durch den Ort haben wir ein Restaurant gesucht, in dem wir eine Kleinigkeit essen wollten und haben das Casa Torano in der Mitte des Ortes gefunden.

Das Restaurant hatte die schönste Terrasse mit Blick auf das Meer und machte auf uns den besten Eindruck. Wir bestellten 2 Salate und zwei Biere. Der Salat war wunderschön angerichtet, was wir in diesem kleinen Dorf gar nicht erwartet hatten und war darüber hinaus auch seht lecker. Eine positive Überraschung für uns.


Weiter ging es zur Cesar Manrique Foundation. In seinem ehemaligen Privathaus wird heute an das Leben und die Kunst Manriques erinnert, der viel für die Insel Lanzarote getan hat. Als er in den 60er Jahren beschloss, sich auf Lanzarote nieder zu lassen, baute er sich auf ca. 30.000qm ein Haus, das seinen Vorlieben und seiner Art mit der Natur zu leben entsprach. Darüber hinaus sah er bei seiner Rückkehr das erste und bis heutige Hochhaus Lanzarotes und warnte die Regierung eindringlich davor, die selben Bausünden wie auf den Nachbarinseln zu begehen. Man hörte auf ihn und bis heute gibt es auf Lanzarote kein Haus, Hotel oder anderes Gebäude, das höher ist als die auf der Insel befindlichen Palmen.

Die Stiftung Manriques ist in heute in seinem beeindruckenden Haus und den dazugehörigen Wirschaftsgebäuden untergebracht.Der gesamte Komplex wurde von Manrique selbst gestaltet um ihn an seine zuküftige Aufgabe als Museum anzupassen.

Auch hier hatten wir Glück, es war sehr leer und wir konnten uns alles in Ruhe ansehen.

 


Auf Lanzarote gibt es mehr als 10 Bodegas, in denen man Wein verkosten kann. Sie liegen an der Weinstraße von La Geria. Bis zu den Hochlagen der Vulkankegel ist die schwarze Lava Erde mit Weinmulden bedeckt. Wir wollten die Bodega El Chupadero besuchen, um dort von dem Wein zu kosten, diese hat aber leider von Sonntag bis Dienstag geschlossen, so das wir nach ein paar Fotos weiter gefahren sind.


In einem kleinen Fischerdorf haben wir noch einen kurzen Stopp gemacht, um etwas zu trinken, bevor es an der Zeit war, zurück zum Hafen zu fahren und das Auto wieder abzugeben. Zu Fuß ging es dann zurück zum Schiff und unser schöner Tag auf Lanzarote war vorbei.

 

 

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