Von Gran Canaria nach Hamburg Aida Cara 27.01.20 - 08.02.2020

Von Gran Canaria nach Hamburg AidaCara

Anreise

Wir sind in Eigenregie nach Gran Canaria geflogen. Der Flug war günstiger als das Anreisepaket über Aida und wir hatten Premiumsitze, was uns einen kostenlosen Snack an Bord, Premium Check In und anderen Annehmlichkeiten einbrachte.

Am Flughafen angekommen haben wir das Gepäck abgeholt und sind dann den Hinweisschildern folgend zum Linienbus 60 gegangen, der von der Haltestelle 5 abfährt . Die Fahrt kostet 2,95€ pro Person und dauerte bei uns( es war Sonntag) keine 30 Minuten. In der Woche sollte man 45- 60 Minuten einplanen.

 

Von der Endstation Santa Catalina aus ging es zu Fuß ca. 30 Minuten zu unserem Hotel, zum Hafen sind es ca. 15 Minuten.


Las Palmeras Boutique Hotel

Das Hotel ist neu, verfügt über sieben Zimmer, eins davon barrierefrei und liegt in einer ruhigen Seitenstraße. Wir hatten die Suite, die eine wirklich tolle Dachterrasse bietet. Die Zimmer und der Rest der Hotelräume ist modern und stilvoll eingerichtet.

Unser Zimmer kostete 128€ die Nacht, aber das war es uns wert.

Nachdem wir uns kurz frischgemacht haben, sind wir gemütlich zum Stadtstrand von Las Palmas gelaufen. Die Strandpromenade ist sehr schön und bei schönem Wetter sind wir bis zum anderen Ende gelaufen. Unsere Suche nach einem Magneten war schnell beendet, bereits im zweiten Laden sind wir fündig geworden.

Am Ende der Promenade sind wir in ein Lokal eingekehrt, um bei dem herrlichen Wetter und einem kühlen Bier den Sonnenuntergang zu beobachten.

Um halb acht war es an der Zeit, zu unserem Lieblingsrestaurant zu gehen, dem El Novillo Precoz.


El Novillo Precoz

Das Restaurant liegt unweit der Strandpromenade in einer kleinen Seitenstraße.Von außen unscheinbar daherkommend, ist es innen sehr urig und gemütlich eingerichtet. Als uruguayanisches Restaurant bietet das El Novillo Precoz Fleischspezialitäten vom Grill. Die Steaks waren wie immer großartig, der Nachspeisenteller ist ein Traum und die Preise sind sehr moderat. Eine telefonische Reservierung ist empfehlenswert, da das Restaurant sehr klein und immer gut besucht ist. Wir haben von zu Hause reserviert und das hat trotz Schwierigkeiten sprachlicher Natur sehr gut funktioniert.


Check Inn

Wir hatten viel Zeit am Anreisetag, so das wir unsere schöne Dachterrasse bis zur letzten Minute um 11:00 genutzt haben. Zu Fuß ging es in Richtung Hafen und nach ca. 30 Minuten hatten wir die Cara erreicht. Wir mussten bis 12 Uhr warten, aber dann waren wir zügig an Bord.

Die Kabine war erwartungsgemäß noch nicht fertig, also haben wir uns erst mal einen schönen Außenplatz am Buffetrestaurant gesucht und eine Kleinigkeit gegessen.

Bald darauf durften wir in die Kabine und richteten uns ein.

 

 

Junior Suite 7209

Die Suiten sind 2019 renoviert worden und ich finde, das die Renovierung wirklich gelungen ist. Helle Möbel, ein fröhlicher Teppich und ein schönes Bad , rundum Wohlfühlcharakter. Die leicht „ angestaubte“ und veraltete Atmosphäre ist völlig verschwunden.

 

Der Begrüßungssekt für Suitengäste stand auch schon bereit und wir haben erst einmal auf den Beginn der Reise angestoßen.


Lanzarote 28.01.20

Wir waren früh in Lanzarote, nach dem Frühstück ging es von Bord, wir hatten bei Cicar ein Auto reserviert. Die Cicar Station ist in der Touristeninformation direkt am Hafenausgang untergebracht. Man folgt einfach nur den Hinweisschildern zum Centrum Arrecifes.

Schnell hatten wir den Wagen übernommen und konnten los.

 

Es ging zum Timanfaya Nationalpark.


Timanfaya Nationalpark

Mein Tipp für den Timanfaya Nationalpark ist, frühzeitig dorthin zu fahren, das es später sehr voll wird und sich schon am Eingang des Parkes Schlangen bilden, da immer nur so viele Autos hoch dürfen, wie Parkplätze vorhanden sind.Die Fahrt vom Hafen zum Park dauert ca. 30 Minuten, der Eintritt kostet 12€ pro Person und beinhaltet eine Busfahrt durch den Park mit Informationen vom Band. Die Fahrt ist informativ und lohnt sich.

Zurück am Startpunkt haben wir uns noch kurz eine Vorführung angeschaut, in der mit Hilfe eines Eimer Wassers ein kleiner Geysir erzeugt wird und das dort so heiße Dämpfe aufsteigen, das trockenes Gras entzündet werden kann.Auch kann man sich auf Lavahitze gegrillte Würstchen und Fleisch kaufen, was wir aber nicht gemacht haben. Wir kauften stattdessen einen Magneten und verließen Timanfaya, wo sich am Beginn des Parkes mittlerweile ein Schlange wartender Autos gebildet hatte.


El Golfo

Knapp 15 Minuten vom Nationalpark entfernt liegt das kleine Fischerdorf El Golfo meit seinen weiß und blau angestrichenen Häusern.

 

Hier haben wir einen kurzen Stopp eingelegt, um uns die Lagune El Golfos anzusehen, die unterirdisch vom Meer mit Wasser gespeist wird und sich mit ihrer grünen Farbe vom schwarzen Lava Sand abhebt. Weiter ging es dann auf eine kleine Klippe, auf der sich schöne Fotos vom Meer und dem Örtchen machen lassen.Bei einem kurzen Spaziergang durch den Ort haben wir ein Restaurant gesucht, in dem wir eine Kleinigkeit essen wollten und haben das Casa Torano in der Mitte des Ortes gefunden.

Das Restaurant hatte die schönste Terrasse mit Blick auf das Meer und machte auf uns den besten Eindruck. Wir bestellten 2 Salate und zwei Biere. Der Salat war wunderschön angerichtet, was wir in diesem kleinen Dorf gar nicht erwartet hatten und war darüber hinaus auch sehr lecker. Eine positive Überraschung für uns.


Cesar Manrique Haus

Weiter ging es zur Cesar Manrique Foundation. In seinem ehemaligen Privathaus wird heute an das Leben und die Kunst Manriques erinnert, der viel für die Insel Lanzarote getan hat. Als er in den 60er Jahren beschloss, sich auf Lanzarote nieder zu lassen, baute er sich auf ca. 30.000qm ein Haus, das seinen Vorlieben und seiner Art mit der Natur zu leben entsprach. Darüber hinaus sah er bei seiner Rückkehr das erste und bis heutige Hochhaus Lanzarotes und warnte die Regierung eindringlich davor, die selben Bausünden wie auf den Nachbarinseln zu begehen. Man hörte auf ihn und bis heute gibt es auf Lanzarote kein Haus, Hotel oder anderes Gebäude, das höher ist als die auf der Insel befindlichen Palmen.

Die Stiftung Manriques ist in heute in seinem beeindruckenden Haus und den dazugehörigen Wirschaftsgebäuden untergebracht.Der gesamte Komplex wurde von Manrique selbst gestaltet um ihn an seine zukünftige Aufgabe als Museum anzupassen.

Auch hier hatten wir Glück, es war sehr leer und wir konnten uns alles in Ruhe ansehen.


Weinanbau

Auf Lanzarote gibt es mehr als 10 Bodegas, in denen man Wein verkosten kann. Sie liegen an der Weinstraße von La Geria. Bis zu den Hochlagen der Vulkankegel ist die schwarze Lava Erde mit Weinmulden bedeckt. Wir wollten die Bodega El Chupadero besuchen, um dort von dem Wein zu kosten, diese hat aber leider von Sonntag bis Dienstag geschlossen, so das wir nach ein paar Fotos weiter gefahren sind

In einem kleinen Fischerdorf haben wir noch einen kurzen Stopp gemacht, um etwas zu trinken, bevor es an der Zeit war, zurück zum Hafen zu fahren und das Auto wieder abzugeben. Zu Fuß ging es dann zurück zum Schiff und unser schöner Tag auf Lanzarote war vorbei.

 

 

Seetag

Den Seetag haben wir gemütlich mit einem Frühstück im Selection begonnen.

Um 11: 00 hatten wir uns zur Kochschule angemeldet, die auch im Selection stattfand.

Küchenchef Hasan Barbare empfing uns mit Schutzausrüstung bestehend aus einem Haarnetz, einem Kittel und Überziehern für die Schuhe. Nachdem wir passend gekleidet waren, fing die Kochschule mit einem lockeren Gespräch bei einem Glas Sekt an. Dann ging es in die Küche und wir erfuhren viel über die richtige Zubereitung von Fleisch und wie man sich bei größerer Gästezahl behelfen kann, um alles stressfrei auf den Punkt fertig zu haben. Nach der Kochschule gab es noch ein Drei Gang Menü bestehend aus Rindertartar, 3 verschiedenen Steaks und einer feinen Nachspeise. Die 28€ pro Person haben sich bezahlt gemacht und waren gut investiert.

 

Nach dem üppigen Essen war dann für uns Bewegung angesagt. Dies geht bei der Cara leider nur auf Deck 6, der Joggingstrecke, die aber auch Gästen als Sonnendeck zur Verfügung steht. Joggen ist hier kaum möglich, da immer Liegen umschifft werden müssen. Da wir sowieso keine Supersportler sind, haben wir einige zügige Runden gedreht.

 

Nach dem „Sport“ ging es auf die Kabine, ausruhen bis zum Abendessen war angesagt. Dieses haben wir im Selection eingenommen und sind dann mit einem Absacker zurück auf die Kabine.

 

 


Lissabon 30./31.01.20

Kulinarische Reise durch Lissabon

Bonjardim

Wir kamen früher als erwartet in Lissabon an. Leider war der Wettergott uns diesmal nicht hold, es regnete in Strömen. Wir wollte in das Restaurant Bonjardim, das wegen seiner Hähnchen beliebt und gut besucht ist. Bis wir dort ankamen waren wir pitschnass, aber das war schnell vergessen, die Hähnchen sind nämlich wirklich sensationell. Das Restaurant war gut gefüllt und wir haben niemanden gesehen, der nicht die bekannteste Speise bestellt hätte. Die Preise sind auch sehr moderat, das Hähnchen kostet 5,90€

https://www.facebook.com/pages/Bonjardim/339810180106052

 

Danach sind wir sofort zurück zum Schiff, um aus den nassen Klamotten zu kommen. Der nächste Morgen sah etwas besser aus, es regnete zwar immer noch, aber längst nicht mehr so heftig.

 

 


A Brasieliera

                                  Das A Brasiliera ist das älteste Café Lissabons. Seit 1905 können die Gäste hier Kaffeespezialtäten genießen. Das Café gilt als der Geburtsort der Bica, die typische portugiesische Variante des Espresso. Es trotzt dem Zeitgeist und ist gerade wegen seiner historischen Einrichtung bei den Gästen so beliebt. Wir hatten 2 Pastais de Nata, einen Cappuccino und einen Espresso für 6€.

Ginjinha Sem Reval

                                                                  In diesem kleinen Geschäft in der Nähe des Rossio haben wir uns noch einen kleinen Schluck des beliebten Kirschlikörs gegönnt. Der Kirschlikör wird in einem Guss eingeschenkt und irgendwie hat der Besitzer es geschafft, in jedem Glas noch eine Kirsche, die im Likör eingelegt sind, unterzubringen. Unser Fazit: Sehr lecker.

As Bifana de Alonso

Bifana ist in Bier oder Wein gegartes Schweinefleisch. Dieser Snack ist bei den Portugiesen sehr beliebt. Immer wieder lobend erwähnt wird das As Bifana de Alonso, also sind wir natürlich auch in diesen Imbiss gegangen und wurden nicht enttäuscht. 



 

Eigentlich wollten wir nachmittags mit der Fähre auf die andere Seit des Tejos, um dort die Christo Statue zu bewundern. Das das Wetter aber immer noch nicht besser und die Sicht auch schlecht war, haben wir beschlossen, die Überfahrt nicht zu machen. Stattdessen ging es zum Time Out Market, der Markthalle Lissabons.

 

 

Time Out Market

Der Time Out Market wurde 2014 eröffnet. Hier befinden sich über 30 kleine Stände, an denen der Besucher alles essen kann, was das Herz begehrt. Die Tische befinden sich in der Mitte des Raumes und die kleinen Restaurants liegen nebeneinander einmal um die ganze Halle herum. Man kauft sich sein essen und nimmt irgendwo in der Mitte einen Platz, vorausgesetzt man bekommt einen. In den Stoßzeiten ist der Time Out Market brechend voll. Wir hatten in der Nebensaison keine Mühe ein freies Plätzchen zu finden und haben etwas getrunken, bevor es weiter ging.

LX Factory

Auf dem fast vergessenen Fabrikgelände ist einer der coolsten Orte Lissabons entstanden. Nachdem das Gelände jahrelang ungenutzt brach lag, kehrte 2012 das Leben zurück. Start ups, Werbeagenturen, Bars und Restaurants siedelten sich an, Künstler kamen und mit Ihnen auch die Streetart. Die Produktionsgebäude wurde weitgehend erhalten und nur von innen neu gestaltet.Die LX Factory sollte unbedingt Teil einer Besichtigung Lissabons sein, ein wirklich gelungenes Projekt.



Zum Abschluß des Tages erwartet uns das Selection einmal anders in der Anytime Bar. Bei Sekt und Häppchen haben wir uns von Lissabon verabschiedet, nicht ohne unter der Brücke Ponte 25 de Abril eine Münze über die Schulter zu werfen. Es wird gesagt, das jeder, der eine Münze nach hinten wirft, wieder nach Lissabon zurückkehrt. Für die restlichen 5 Gänge ging es wieder ins Selection.


Porto 01.02.20

In Porto regnete es trotz aller Vorhersagen kaum. Ab und an gab es einen kleinen Nieselschauer, aber das war nicht weiter störend. Vom Schiff aus ging es mit dem kostenlosen Shuttlebus zum Hafenausgang. Von hier ist es nur ein kurzer Spaziergang, bis zur U Bahn Haltestelle Matosinhus Sul. Wir lösten zwei Fahrkarten für die Hin- und Rückfahrt für die Zone z3 zum Preis von 1,60 pro Ticket. Nach ca. 25 Minuten sind wir an der Station Trindade ausgestiegen, hier begann unser Tag in Porto.

Majestic Café

Das Majestic Café ist das Pendant zum A Brasiliera in Lissabon. Auch hier soll es gute Pasteis de Nata geben. Man erkennt das Café sofort an der Schlange vor dem Haus, die alle mit einer Kamera Fotos schießen.

Das Café ist von der Einrichtung und dem Ambiente wirklich wunderschön und toppt das Lissabonner Pendant deutlich.

Im Café gibt es einen Türsteher, der Gäste nur einlässt, wenn auch noch Platz ist. Wir hatten morgens noch Glück und kamen direkt hinein, ein paar Stunden später sah die Sache schon ganz anders aus, es war eine lange Schlange vor der Tür. Wir bestellten auch hier Cappuccino, Espresso und zwei Pasteis de Nata. Allerdings war hier der Cappuccino schon genau so teuer, wie unsere Gesamtrechnung in Lissabon.

O Afonso

Das O Afonso ist bekannt für seine Francesinhas, ein Toast, der mit gekochtem Schinken und Fleisch belegt wird. Auf den Toast kommt ordentlich Käse, dann wird das Ganze überbacken. Zum Schluss kommt eigentlich noch Spiegelei oben auf den Toast, das muss man aber extra bestellen, was wir nicht wussten und somit auch nicht getan haben. Dann kommt noch ordentlich Sauce auf den Teller und fertig ist eine Spezialität Portos. Das Sandwich ist wirklich lecker, aber auch sehr mächtig, wie Ihr Euch sicher vorstellen könnt. Ich hatte abends noch keinen Hunger und hätte auch nichts mehr essen müssen, wenn wir nicht wieder im Selection reserviert hätten. Aber was soll`s, man ist ja im Urlaub.

Auf das O Afonso sind wir gekommen, da Anthony Bourdain einmal im Rahmen seiner Sendung hier einkehrte und begeistert war. Wir waren das auch, das Restaurant ist schön, der Service sehr gut und zum Abschluss gab es noch einen Portwein auf`s Haus.

 

 



Augustos

Nun war dringend wieder Bewegung angesagt. Wir sind ca. 40 Minuten durch Porto auf die andere Seite des Douros gelaufen. Mit der Seilbahn ging es für 9€ hin und zurück mit der Seilbahn zum Ufer des Douros hinab. Hier wollten wir zu Augusto`s.

Das Augusto`s ist ein kleines Weingut in Porto. In diesem Familienbetrieb werden jährlich nur 30.000 Flaschen Tisch – und Portwein hergestellt. Die Führung kostet 10€ pro Person und beim Kauf von Wein werden 5€ vergütet. Unsere Führung war in Englisch, deutschsprachige Touren gibt es nur vorheriger Reservierung. Aber wir konnten den Ausführungen gut folgen und erfuhren, wir Portwein hergestellt wird. Im Anschluss gibt es eine kleine Verkostung, Es gibt drei verschieden Weine, jeweils 1x rot und 1x weiß zum Probieren. Wir haben uns für einen Portwein entschieden, da wir uns aber nicht auf rot oder weiß einigen konnten, kauften wir beide.

 

 


A Coruña 02.02.20

In A Coruña haben wir über Aida den Ausflug "Ich bin dann mal kurz weg" gebucht. Wir fuhren mit dem Bus in die Nähe von Santiago de Compostela. Die letzten 4,7 km bis zur Stadt sind wir auf dem Jakobsweg gewandert. Die Wanderung ist gut zu meistern und nach einer guten Stunde hatten wir die Pilgerstadt erreicht. Im Bus haben wir noch Jakobsmuscheln geschenkt bekommen, die wohl jeder Pilger bei seiner Wanderung bei sich trägt. Auch wenn wir wirklich nur ein kurzes Stück auf dem Jakobsweg gewandert waren, konnten wir nachvollziehen, was in einem Pilger vor sich geht, wenn er nach einer langen Wanderungen die Kathedrale in Santiago de Compostela erreicht. Ein wirklich sehr schöner Ausflug, wir können ihn nur empfehlen. In Santiago de Compostela hatten wir noch eine kurze Freizeit.


Santiago de Compostella

Santiago de Compostella ist das Ziel  der Pilger, die auf dem Jakobsweg ihre Pilgerreise antreten. In der Kathedrale der galizischen Stadt sollen die Gebeine des heiligen Jakobs beherbergt werden, so die Überlieferung. In Santiago erhalten die Pilger auch Ihre Urkunde,

vorausgesetzt sie haben ausreichend Stempel.

Wir hatten leider nur eine kurze Freizeit, gerne hätten wir uns die Stadt näher angeschaut.

Die Kathedrale ist sicher sehr beeindruckend, zur Zeit wird kräftig restauriert, so das wir nur eine ungefähre Ahnung bekommen konnten, wie sie von innen aussieht, es war alles abgehangen. Sehr schade.

Wir fuhren mit dem Bus zurück nach A Coruña und haben uns noch ein wenig in der Stadt umgesehen. Da wir Sonntags dort waren, hatten die meisten Geschäfte geschlossen, so das wir nach kurzer Zeit wieder auf`s Schiff gegangen sind.


Dover/Canterbury 05.02.20

Von Dover aus sind wir mit dem Zug nach Canterbury gefahren. Es gibt kostenpflichtige Shuttlebusse in die City von Dover, diese kosten 9 Pfund pro Person, es kann auch mit Euro bezahlt werden. Wir haben auf den Shuttlebus verzichtet und sind zu Fuß ca. 30 Minuten zum Bahnhof gelaufen. Die Tickets nach Canterbury haben wir vorab im Internet bestellt und am Bahnhof ausgedruckt, die Fahrt dauert je nach Zugverbindung 15 Minuten.

Die Kathedrale

Direkt gegenüber des Bahnhofs Canterbury führt eine Fußgängerbrücke über eine viel befahrene Straße ins Zentrum von Canterbury. Wir sind direkt zur bekannten Kathedrale Canterburys gegangen, um diese zu besichtigen. Der Eintritt ist mit 12,50 Pfund nicht ganz preiswert, aber es lohnt sich dieses beeindruckende Bauwerk zu besichtigen.

 

Im 6. wurde Augustinus, ein römischer Mönch und Missionar nach Canterbury geschickt, um die heidnischen Angelsachsen zum Christentum zu bekehren. In den nächsten Jahrhunderten wurde die Kirche durch den Anbau einer Abtei und eines Baptisterium erweitert.Angriffe der Dänen und mehrere Feuer zerstörten die Kirche und 1067 wurde mit dem Neubau begonnen.Bis ins 15. Jahrhundert wurde sie stetig erweitert, so das sich die verschiedenen architektonischen Einflüsse erklären.

Die Kathedrale beeindruckt auch heute noch durch ihre Größe, der Glockenturm ist 75 Meter hoch, das Gebäude 160 Meter lang.Wir haben uns eine gute Stunde aufgehalten, um alles in Ruhe zu sehen. Am Ende waren wir noch Beobachter einer Zeremonie, die täglich um 11:00 Uhr stattfindet, hierbei wird der Opfer der Weltkriege gedacht. Ein Kriegsverteran läutet die Glocke, und ein Priester schlägt eine Seite in einem Buch mit den Namen der Opfer um. Während der Zeremonie darf nicht fotografiert werden, mehrere Ordner sorgen dafür, das das Verbot auch eingehalten wird. 


The Faundry

Nach dem Besuch der Kathedrale war es Zeit für einen Snack. Das Frühstück an Bord hatten wir ausfallen lassen, um im The Faundry ein Sandwich zu essen. Der Pub ist urig eingerichtet und im Gegensatz zu den meisten Pubs, wird hier am Tisch bedient und man muss die Bestellung nicht am Tresen aufgeben. Der Service ist sehr gut und das Sandwich war köstlich. 


Nach dem Essen haben wir uns noch kurz in Canterbury umgesehen, die Stadt ist wirklich sehr schön mit vielen alten Häusern und kleinen Geschäften. Mit dem Zug ging es zurück nach Dover, die Stadt hat allerdings außer dem Dover Castle, dies ist im Winter aber nur am Wochenende geöffnet, so das wir es nicht besichtigen konnten. Also ging es zurück zum Schiff.


Antwerpen 06.02.20

In Antwerpen hatten wir einen sehr zentralen Liegeplatz. Die City ist in wenigen Gehminuten zu erreichen. Wir waren früh in Antwerpen und es ist immer wieder schön, eine Stadt erwachen zu sehen. Wir haben unseren Tag in Antwerpen am Grote Markt begonnen. er liegt nur wenige hundert Meter von der Scheide entfernt. 


Désiré de Lille

Das Frühstück auf dem Schiff fiel mal wieder aus, in Belgien konnten wir nicht an Waffeln und Fritten vorbeigehen. Eher durch Zufall sind wir auf das Désiré de Lille gestoßen, da das Frites Atelier erst um 12 Uhr öffnet. Unter Antwerpenern gilt die Teestube als 1. Adresse für belgische Waffeln und wir können nur bestätigen, das die Waffeln wirklich sehr lecker sind. 

Frites Atelier

Ein Mitbegründer der Frites Ateliers ist Sergio Herman, ein niederländischer 3 Sterne Koch. Das Frites Atelier ist beliebt wegen seiner guten Fritten und den ungewöhnlichen Saucen. Das Ambiente ist wunderschön, es gibt allerdings innen nur sehr wenig Sitzplätze. Wir haben uns einmal Fritten klassisch mit Mayo und Ketchup bestellt und einmal mit Erdnusssauce. Dazu gab es selbstgemachte Limonade für meinen Mann und ein Bier für mich. Die Fritten sind super, Mayo und Ketchup auch sehr lecker, die Erdnussauce war gut, mir persönlich aber zu mächtig. Es lohnt sich auf jeden Fall.



Brauerei De Konninck

Schon von unterwegs haben wir eine Besichtigung der Brauerei De Konninck gebucht. Der Eintritt kostet 14€ pro Person, am Eingang holt man sich die Münzen, mit denen man innen noch einmal ein Bier zapfen und probieren kann. Das erste Bier nimmt man gleich in die Brauerei mit. Es gibt keine persönliche Führung, der Besucher findet seinen Weg automatisch und liebevoll gestaltete Videos erklären dem staunenden Besucher die Kunst des Bierbrauens und die verschiedenen Biersorten, die hier gebraut werden. Der Rundgang dauert ca 1 Stunde, wenn man sich jedes wirklich lustige und informative Video ansieht. Die wirklich andere Brauereibesichtigung ist wirklich jeden Euro wert. Am Ende des Rundgangs befinden sich ein Shop, in dem man Bier, Gläser und anderen Merchandise Artiklel kaufen kann. Direkt im Anschluss kann der Besucher bei Bedarf noch alle Biere probieren, die De Konnincken herstellt, diese sind dann allerdings kostenpflichtig. Uns hat die Besichtigung viel Spaß gemacht und können einen Besuch im De Konnincken nur empfehlen.

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