Von Gran Canaria nach Hamburg 2017

Ankunft

Wir sind zwei Tage vor der Abfahrt nach Gran Canaria geflogen. Das Auto haben wir in Hamburg in der Nähe des Terminals im Parkhaus untergestellt und dann mit dem Taxi zum Flughafen gefahren.

https://www.apcoa.de/parken/hamburg/holzhafen/

 

In Gran Canaria angekommen, haben wir am Flughafen unseren Mietwagen übernommen und sind nach Las Palmas gefahren.

Übernachtet haben wir wie bei unserem letzten Besuch in der Casa Mozart, einem kleinen, schnuckeligen Hotel in Las Palmas. 

http://casamozart.com/web/willkommen/

 

Die zwei Tage vor Abfahrt haben wir genutzt um Gran Canaria zu erkunden. Die Abende haben wir in unserem Lieblingsrestaurant verbracht, dem El Novillo Precoz, einem urugyanischen Restaurant. Hier wird das Fleisch auf offenem Feuer gegrillt. Das Restaurant ist sehr klein und sehr beliebt, deshalb empfiehlt es sich, vorab zu reservieren. Besonders empfehlenswert ist die Nachspeisenplatte, einfach traumhaft lecker.

http://www.novilloprecoz.es/

 

 

 

Ankunft auf der Cara

Dann war es soweit, unsere erste Fahrt mit Aida sollte beginnen. Da unser Hotel schon sehr nah am Hafen lag, war es eine kurze Fahrt. Wir haben erst das Gepäck bei Aida  abgegeben und dann das Auto bei Cicar, die direkt am Cruiseterminal eine Abgabestation haben. 

 

Wir waren gegen 11 Uhr am schiff und mussten noch bis 11:30 Uhr warten, um einchecken zu können. Um diese Zeit war am Check Inn noch nicht viel los, so das wir zügig auf der Cara waren und dort schon bei strahlendem Sonnenschein unser erstes Mittagessen eingenommen haben.

Auf dem pooldeck haben wir uns für den Abend zum 3 Gang Welcome Menü im Rossini angemeldet um die erste Aida Reise standesgemäß zu beginnen.

Gegen 14:30 Uhr war unsere Kabine fertig und wir haben uns eingerichtet.Nach der Seenotrettungsübung war es dann soweit, wir legten ab und die Reise begann.

Nach dem Ablegen war es an der Zeit, ins Rossini zu gehen, unser 3 Gang Steak Menü erwartete uns. Das Essen war super, die Atmosphäre sehr angenehm, der Service wirklich ausgezeichnet. Ein guter Auftakt für eine tolle Reise.

Lanzarote 31.01.17

Rancho Texas Park

In Lanzarote haben wir den Ausflug "Schwimmen mit Seelöwen" im Rancho Texas Park gebucht, einem kleinen Zoo auf Lanzarote. Wir wurden mit einem kleinen Bus zum Park gebracht und hatten noch ein wenig Freizeit im Park, bevor unser Abenteuer begann. Wir haben uns die Seelöwenshow und die Delfinshow angesehen, bevor wir zum Traffpunkt gegangen sind. Hier gab es eine kurze Einweisung, wir haben uns in die Neoprenanzüge gequetscht und dann ging es los. 

Das Schwimmen mit den Seelöwen dauerte ca. 45 Minuten und war wirklich wunderschön. Während der ganzen Zeit werden Fotos gemacht, diese können für 10 € nach dem Event gekauft werden, was wir auch gemacht haben. Es sind wirklich tolle Bilder geworden, die uns noch lang an dieses Abenteuer erinnern werden. Nach den Schwimmen war noch genug Zeit, sich im Park umzusehen, bevor es Zeit wurde zum Bus zurück zu gehen. Wir hatten einen tollen Tag.

Abends waren wir im Buffet Restaurant essen und mussten feststellen, das dies nichts für uns ist. Großes Gedränge beim Essen,der Tischwein hat uns auch nicht wirklich geschmeckt und das Essen fanden wir auch nicht wirklich gut. Also haben wir am nächsten Morgen für die kommenden Abende im Rossini reserviert.

Madeira 02.02.17

Auf Madeira haben wir einen Ausflug über Manuel Tours gebucht. 

https://www.manueltours.com/

 

Wir wurden vor dem Schiff erwartet und haben dann mit unserem Fahrer besprochen, was wir uns ansehen wollen. Örtliche Anbieter kennen die Insel genau, so das die Tour je nach Wetterlage individuell gestaltet wird. Das Wetter auf Madeira kann sehr schnell umschlagen. Nach ein paar Minuten waren wir uns einig und es ging los. 

Câmara de Lobos

Câmara de Lobos liegt 5 km südlich von Funchal und ist eines der ätesten Fischerdörfer Madeiras. Der Name des Dorfes bedeutet " Höhle der Mönchsrobben" die bei der Entdeckung des Ortes noch zahlreich hier lebten. Heute werden sie an diesem Küstenabschnitt kaum noch gesichtet.

Charakteristisch für den Ort sind die bunten Fischerboote  im Hafen,, in den engen Gassen leben heute noch Fischerfamilien. 

Am frühen Abend kann man die Fischer bei den Vorbereitungen für die Ausfahrt beobachten, hier werden die meisten Espadas, die Fischspezialität Madeiras gefangen. Câmara de Lobos ist auch die Heimat des Ponchas, ein Getränk aus frischem Zitronensaft, Honig und Zuckerrohrschnaps, das auf Madeira gerne getrunken wird.

 

Berühmtheit erlangte der Ort, als der britische Premierminister Winston den Ort auf einigen seiner Bilder verewigte. An der Stelle im Ort, die er immer aufsuchte wenn er malte, ist heute eine kleine Gedenktafel. oberhalb des Ortes befindet sich Estreito Câmara de Lobos, das wichtigste Anbaugebiet für den Madeirawein.

Kapelle Nossa Senhora dos Pescadores

Bei unserem kurzen Spaziergang sind wir auch an der kleinen Kapelle vorbeigekommen. Sie wurde 1420 von João Gonçalves Zarco errichten lassen. 1723 wurde die Kapelle im Barockstil vollständig erneuert, nur der Glockenturm ist noch aus der Gründerzeit.

Gabo Girão

Gabo Girão bedeutet Kap der Umkehr und ist eine Steilklippe im Süden Madeiras. Mit knapp 600 Metern ist er eine der höchsten Steilklippen in der europäischen Union. 

Unterhalb der Klippe liegen Tersassenfelder, die früher nur mit einem Boot erreicht werden konnten. Seit August 2003 gibt es eine Seilbahn, die den Bauern die Arbeit erleichtert.

Der Skywalk auf Madeira ist der Plattform des Grand Canyons nachempfunden. 

Von hier hat man eine tolle Aussicht auf die darunterliegende Steilklippe.

Ribera Brava

Weiter ging es nach Ribera Brava. Das Örtchen ist ca. 15 km von Funchal entfernt. Sehenswert ist die Kirche São Bento, Sie wurde im 16. Jahrhundert errichtet und ist damit eine der ältesten Kirchen Madeiras.

Schon von der Hauptstraße aus habt Ihr einen tollen Blick auf die Kirche und ihren schönen Vorplatz .Der Kirchturm ist mit blau-weißen Kacheln verziert und ein wahrer Blickfang. Im Inneren der Kirche finden sich zahkreiche Kunstwerke aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Wir sind noch kurz durch den Ort gebummelt und haben am Strand einen Kaffee getrunken, bevor es weiter ging über die Berge nach Porto Moniz.

Porto Moniz

Porto Moniz nach dem portugiesischen Adligen Francisco Moniz benannt, liegt im Nordwesten Madeiras. War die Stadt früher für den Wal - und Fischfang bekannt, lebt sie heute von der Landwirtschaft, dem Tourismus und dem Weinanbau. 

Porto Moniz verfügt über einen wunderschönen Hafen und dem wahrscheinlich einzigen Hubschrauberlandeplatz. Bekannt ist der Ort für seine Lavaschwimmbecken, die vom Atlantik mit Meerwasser gespeist werden.vor dem Ort liegt die kleine Felseninsel Ilhéu mit einem kleinen Leuchtturm.

In der Festung Forte Sao Joao Baptista aus dem 18. Jahrhundert befindet sich heute das Aquarium mit 70 verschiedenen Tierarten, die alle im Meer rund um Madeira vorkommen.

In Porto Moniz gibt es viele Restaurants und Bars, die zum Verweilen einladen.

Villa Baleila

Zum Mittagessen sind wir im Villa Baleila eingekehrt, wir haben die für Madeira so typischen Fleischspieße bestellt. Das Restaurant ist einfach eingerichtet, der Service sehr freundlich, das Essen war gut, die Portionen sehr groß, da hätten wir uns locker ein Gericht teilen können.

Poncha

Auf dem Rückweg haben wir noch einen kurzen Stopp in einem kleinen Dorf gemacht um unseren obligatorischen Poncha zu genießen.Diese Spezialität darf man sich bei einem Besuch Madeiras auf gar keinen Fall entgehen lassen. Danach haben wir uns in einem Laden noch Madeira Wein gekauft und es ging zurück zum Schiff.

Rua Santa Maria

Die Rua Santa Maria war schon ein bisschen in die Jahre gekommen, woraufhin sich 2011 Maler begannen 200 Türen mit Gemälden zu verschönern. Daraufhin begannen Künstler und Galeristen sich in dieser Gasse niederzulassen.  Nachdem auch Restaurants dazu kamen, folgten bald auch die Touristen. Heute ist die kleine Gasse eine der Attraktionen in Funchal und erfreut sich größer Beliebtheit.Hier haben wir dann auch zu Abend gegessen, bevor es hieß, alle Mann an Bord.

 

In unserer Kabine angekommen, stellte ich mit Erstaunen fest, das während unserer Abwesenheit die Balkonmöbel abgeräumt worden waren. Ein kurzer Anruf an der Rezeption und der Grund war klar, es sollte windig werden und Aida wollte sicher gehen, das nichts über Bord ging.

Und es wurde windig. Nachts sind uns Sachen von den Regalen gefallen und wir haben erst mal alles gesichert. Auch der folgende Seetag wurde schaukelig und wir waren froh, als wir den Tejo und damit Lissabon erreichten.An Bord waren wir schon informiert worden, das aufgrund des schlechten Wetters Porto ausfallen und wir dafür über Nacht in Lissabon bleiben würden.

Lissabon 04.02.17

Straßenbahn Nr.28

In Lissabon lagen wir sehr zentral, direkt in der Stadt und der U-Bahn. Dort haben wir uns ein Tagesticket für das ganze öffentliche Netz Lissabons gekauft. Wir sind auf eigene Faust los und hatten uns einiges vorgenommen. Als erstes wollte wir mit der berühmten Straßenbahn Nr. 28 fahren. Da wir recherchiert hatten, das es an der Starthaltestelle immer sehr voll ist, sind wir mit der U Bahn zur Endhaltestelle gefahren. Nach einem kleinen Fußmarsch haben wir diese erreicht und auf die Bahn gewartet. Wir bekamen einen Sitzplatz und sind eine Weile durch Lissabon gefahren. Leider war das Wetter schlecht, es regnete leicht und bald waren alle Scheiben beschlagen und wir konnten nichts mehr sehen. Deshalb sind wir vorzeitig ausgestiegen und mit dem Bus zu unserem nächsten Ziel gefahren.

Padrão dos Descobrimentos

Mit dem Bus ging es den Tejo entlang bis wir auf der Höhe der Christo Staue am anderen Ufer waren. Von dort ging es zu Fuß am Tejo entlang bis zum Padrão dos Descobrimentos. Das Denkmal der Entdeckungen, wie die Übersetzung lautet befindet sich im Stadtteil Belém, direkt am Ufer des Tejo. Es wurde 1960 zum 500. Todestag von Heinrich dem Seefahrer von dem Salazar Regime errichtet.

Es ist 56 m hoch und hat im Inneren ein Auditorium für 101 Menschen mit einer Bühne. Im zweiten Stock befindet sich eine Ausstellungshalle und von dort kommt man auf die Aussichtsplattform.

Torre de Belém

Ein Stück weiter befindet sich das bekannteste Wahrzeichen Lissabons, der Torre de Belém. Neben dem Kloster Mosteiro dos Jéronimos gehört der Turm zu den wenigen hohen Gebäuden, die das Erdbeben von Lissabon 1755 überstanden haben. In 35 Metern Höhe befindet sich eine Aussichtsplattform.

Als Leuchtturm begrüßte er die er die ankommenden Handelsschiffe. 

Das düstere Innere des Turms diente bis ins 19. Jahrhundert als Gefängnis.

 

Mosteiro dos Jéronimus

Das Mosteiro dos Jéronimos, das umgangssprachlich auch Hieroymoskloster genannt wird, ist eines der bedeutendsten Bauwerke Lissabons. beherbergt unter anderem auch die Sarkophage von Fernando Pessoa, Vasco da Gama und Luís de Camões. Im Januar 1502 begonnen, dauerte der Bau 70 Jahre, es beherbergte bis 1834 die Hieronymiten, den Orden des heiligen Hieronymus.Seit 1983 gehört das Kloster zum Unesco Weltkulturerbe.

 

Confeitaria Pastéis de Belém

Unweit des Klosters bilden sich an einer Konditorei Schlangen. Hier gibt es die wohl besten Pastéis de Nata Lissabons. Die Blätterteigtörtchen mit Cremefüllung sind wirklich lecker. Auch wir sind in dieser Konditorei eingekehrt und haben uns brav in die Schlange gestellt, bis ein Tisch frei wurde. Wenn man in das Törtchen beißt, weiß man warum schon die Mönche Lissabons diesen Törtchen verfallen waren. Dazu eine Tasse Kaffee und alles ist gut.Nach diesem kulinarischen Highlight ging es für uns wieder zurück in die City Lissabons.

Elevador de Santa Justa

Zurück in Lissabon ging es für uns zum Elevador de Santa Justa. Er verbindet die Stadtteile Baixa und den höher gelegen Chiado miteinander. Errichtet im Jahr 1902 mit Dampf betrieben, wurden 1907 Elektromotoren eingebaut.

Er ist 45 Meter hoch und hat zwei mit Holz verkleidete Kabinen, in denen jeweils 24 Person Platz finden.

Ihr solltet eine kurze Wartezeit einplanen, da der Andrang unter Umständen recht groß ist. Wir hatten Glück und kamen relativ zügig an die Reihe. 

Oben angekommen hat man eine phantastische Aussicht auf Lissabon. 

Wir sind nachdem alle Fotos gemacht waren wieder runter gefahren und haben uns ein Café mit W- Lan gesucht um ein Restaurant für unseren unverhofften abendlichen Aufenthalt in Lissabon zu suchen.

Ein Anruf überraschte uns, Freunde waren zufällig auch in Lissabon, so haben wir uns getroffen und den Abend gemeinsam verbracht. 

Am nächsten Morgen sind wir nach dem Auslaufen zum Frühstück ins Rossini gegangen. Sobald wir den Tejo verlassen hatten, wurde es deutlich schaukeliger, was sich im Tagesverlauf immer mehr verstärkte. Schon nach kurzer Zeit war mir schlecht und ich musste mich hinlegen. Auch meinen Mann erwischte es kurz darauf, so das wir den Tag und auch den Abend, den wir eigentlich im Rossini verbringen wollten, im Bett verbracht haben. Die Wellen waren bis auf Deck 7 zu sehen und ging munter auf und ab. Ich war sehr erleichtert, als wir in A Coruna anlegten. Die Vorhersagen für die Biscaya waren noch düsterer und ich habe ernsthaft überlegt, einfach nach Hause zu fliegen. Ich hatte keine Lust auf weitere Schaukelei. Ich bin geblieben und der Rest der Reise blieb ruhig. 

A Coruña 06.02.17

In A Coruña hatten wir einen zentralen Liegeplatz und konnten zu Fuß den Hafen verlassen. Am Hafenausgang sieht man direkt die Häuserreihen mit Ihren Glasfassaden. Wir sind einfach immer am Meer entlang gelaufen,bis zu unserem ersten Ziel, dem Campo de la Rata.

Campo de la Rata

Das Denkmal wurde zum Gedenken der Opfer erbaut, die die Repressionen Francos zu spüren bekamen, insbesondere für diejenigen, die dabei zu Tode kamen. Das Denkmal wurde zum Unesco Weltkulturerbe erklärt.

Torre Hercules

Der Herkulesturm ist ein römischer Leuchtturm aus dem 2. Jahrhundert. Er weist Seeleuten seit 110 v. Chr. den Weg. Er ist der weltweit älteste Leuchtturm, der noch in Betrieb ist. Der Torre Hercules ist 55 Meter hoch und steht auf einer Höhe von 112 Metern. Der Leuchtturm kann besichtigt werden, als wir da waren, war er leider geschlossen-

Da mir immer noch etwas übel war, haben wir nur noch kurz eine Kleinigkeit gegessen, was wirklich gegen die Übelkeit geholfen hat und sind dann zum Schiff zurück gegangen, natürlich nicht, ohne noch einen Magneten mit zu nehmen.

Falmouth 08.02.17

In Falmouth haben wir einen Ausflug über Aida gebucht. Als wir losfuhren, erzählte uns unsere Reiseleiterin, das auch Falmouth wegen des schlechten Wetters gefährdet gewesen war. Uns empfing Falmouth mit sehr gutem Wetter. 

St. Michaels Mount

Die erste Station unserer Reise durch Cornwall war St. Michaels Mount. Sie ist eine Gezeiteninsel an der Südwestspitze Englandsund liegt ca. 400 Meter vor dem Ort Marazion. Die Gruppe sollte in dem Restaurant einkehren um Tee zu trinken, wir haben es vorgezogen den Tee ausfallen zu lassen und direkt zum St. Michaels Mount zu gehen.

Das Schloss auf St. Michaels Mount entstand aus einer Kirche und einer Abtei aus dem 12. Jahrhundert. Das Schloss und die Kapelle befinden sich in Privatbesitz, können aber besichtigt werden. 

Nach einer kurzen Stippvisite auf der Insel, haben wir uns noch kurz Marazion angesehen. Marazion hat eine wirklich wunderschöne kleine Kirche, ansonsten hat der Ort nicht viel hergegeben.

Lands End

Weiter ging es durch die schöne Landschaft von Cornwall nach Lands End. Bei mittlerweile strahlendem Sonnenschein kamen wir dort an.

Lands End liegt in der Nähe des Ortes Penzance, der kleine Ort liegt auf der gleichnamigen Landzunge, deren Spitze der westlichste Punkt Englands auf der Hauptinsel Großbritannien.

Auf Lands End gibt es neben kleinen Häusern auch ein Hotel und einen florierenden Souvenirladen. Wir hatte ausreichend Zeit die Aussicht von der 60 Meter hohen Klippe auf den Atlantik zu genießen und uns gemütlich auf der Landzunge um zu sehen. 

Nachdem wir alles angeschaut haben, gab es die Jagd auf den obligatorischen Magneten un des ging weiter nach St Ives

St. Ives

St. Ives ist ein beliebter Ferienort und bekannt durch seine Künstlerkolonie. In den schmalen Straßen finden sich unzählige Galerien und Kunstgeschäfte. Das Klima ist für Großbritannien relativ mild, so das sich in St.Ives im Sommer viele Touristen einfinden. 

Direkt am Strand befindet sich die neue Tate Gallery, die Werke moderner britischer Künstler ausstellt und seit 1980 auch die Leitung des Barbara Heptworth Museums übernommen hat.

Wir haben uns gleich nach Ankunft von der Gruppe getrennt und sind auf eigene Faust durch St Ives gelaufen, es war Mittagszeit und wir wollten in einem Pub ein Sandwich essen.

Loop Inn

Unsere Wahl war schon zu Hause auf das Loop Inn gefallen, da es viele gute Bewertungen hatte. Da wir gleich losgezogen waren, bekamen wir noch einen Platz vor dem Pub mit Blick auf den Strand. Wir haben uns ein Sandwich geteilt und sind beide satt geworden. Die Bewertungen haben nicht getäuscht, das Essen ist wirklich sehr gut. Danach haben wir in Ruhe St. Ives erkundet und sind durch die wunderschönen kleinen Gassen geschlendert, war gefühlt in jedem Laden, wie immer auf der Suche nach einem Magneten. Wir konnte nicht widerstehen und haben auch ein kleines Bild in einer der zahllosen Galerien gekauft.

Dann war es Zeit zum Treffpunkt zurück zu gehen und es ging durch die tolle Landschaft Cornwalls zurück nach Falmouth.

Rossini einmal anders.

Am Abend erwartete uns ein Highlight, wir hatten das Rossini einmal anders reserviert und durften das Auslaufen aus Falmouth von einem Balkon direkt unter der Nock. Es war morgens noch nicht ganz sicher, ob das Wetter dies zulassen würde, um so größer unsere Freude, das es geklappt hat. 

Bei leckerem Fingerfood und Sekt, hatten wir den besten Platz beim Auslaufen aus dem Hafen von Falmouth in den Sonnenuntergang hinein. 

Später ging es dann ins Rossini, wo noch ein leckeres Menü auf uns wartete

Steve brachte uns zurück zum Schiff und Wir verabschiedeten uns von ihm und Southampton. Ein weiterer Seetag lagr vor uns, der auch das Ende dieser wirklich schönen Reise war. Er bescherte uns aber noch ein Highlight, auf dem Weg nach Hamburg trafen wir noch die Prima, die wie wir unterwegs nach Hamburg war. Das älteste Schiff traf das Neueste der Flotte. Dieses Treffen wurde auch von einer Drohne begleitet, die sensationelle Bilder dieses Erlebnisses machte. Kurze Zeit fuhren wir nebeneinander, bevor die Prima sich vor uns setzte, um zuerst Hamburg zu erreichen.

Southampton 09.02.17

In Southampton haben wir von zu Hause eine private Tour nach Stonehenge und Salisbury gebucht. Steve erwartete uns pünktlich am Hafen und es ging gleich los. Steve spricht kein Deutsch, aber trotz unseres nicht perfekten Schulenglisch war die Verständigung kein großes Problem. 

https://www.toursbylocals.com/SouthamptonUKPrivateTours

Stonehenge

Über Stonehenge muss ich sicher nicht viel erzählen, ein Besuch dort ist Pflicht. Der eine fühlt die Aura dieses magischen Ortes, anderen, wie auch mir, leider nicht. Es war sehr kalt und windig und mir haben diese Formationen nichts gegeben, so das ich die Audio Tour nicht beendet habe, sondern mit dem Bus zurück zum Souvenir Shop am Eingang gefahren, um mich im Warmen dort um zu sehen. Mein Mann war tapferer und hat die Audio Tour bis zum Ende gebracht.

Zurück am Eingang haben wir uns noch kurz im kleinen Museum umgeschaut, bevor wir uns wieder mit Steve trafen, um nach Salisbury zu fahren.

Salisbury

Salisbury liegt in der Grafschaft Wiltshire, direkt am Zusammfluss der Flüsse Avon und Wylye und hat 40.000 Einwohner. 

Unübersehbar ist die Kathedrale von Salisbury, die aus dem 13. Jahrhundert stammt mit ihrer kunstvoll verzierten Westfassade. Mit 123 Metern ist der Kirchturm der höchste in Großbritannien. In der Kathedrale befindet sich eins der noch vier erhaltenen Teilen der Magna Carta. 

Auch im Innern ist die Kathedrale sehr beeindruckend, ein Besuch mit dem Eintritt verbunden sollte zum Pflichtprogramm in Salisbury gehören.

Spaziergang durch Salisbury

Nach dem Besuch der Kathedrale haben wir uns Salisbury erkundet. Die vielen Fachwerkhäuser machen die Stadt einzigartig. Nach einem Besuch im Pub sind wir noch bei Fudge eingekehrt, hier wird das Karamell direkt im Laden hergestellt und verkauft. Direkt am Stadttor gelegen, weist dem Besucher aber auch der Duft des warmen Karamells den Weg. 

Natürlich haben wir noch ein bisschen Karamell gekauft.

Schwesterntreffen auf hoher See

Fazit

Diese Reise war unsere erste Fahrt mit einem Schiff der Aida Flotte. Die Cara ist trotz oder gerade wegen ihres Alters ein wunderschönes kleines Schiff. Mit dem Rossini als Alternative zum Buffetrestaurant welches uns gar nicht gefallen hat, ist Aida mit Sicherheit auch weiterhin eine Alternative für uns. Die Route ist toll, wir würden sie jederzeit aufgrund der abwechslungsreichen Destinationen noch einmal fahren. Auf Aidasehen........

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