Adria

Adria mit AidaBlu 24.09.-01.10.17

Anreise

Wir sind auf eigene Faust nach Venedig gefahren. Nach einer Übernachtung in Verona erreichten wir am Vormittag Venedig . Geparkt haben wir im Parkhaus Tronchetto Parking. Das Parkhaus ist sehr modern, die Parkplätze groß und zum Hafen sind es nur ein paar Gehminuten. Das Parkhaus bietet Rabatte für Kreuzfahrer, einfach den Boarding Pass beim Cash Deck  Floor 0 im Sector E vorzeigen und der Rabatt wird direkt beim Bezahlen abgezogen.Vom Parkhaus aus geht es über die Brücke zum Hafen, der gut zu Fuß zu erreichen ist. Wir konnten gleich einchecken und waren schnell auf der Blu. Da die Kabine noch nicht fertig war, haben wir uns erst einmal ein Mittagessen gegönnt.

Nach der Seenotrettungsübung wäre es eigentlich gleich losgegangen, aber Demonstranten haben das Auslaufen verzögert, so das wir erst mit 2 Stunden Verspätung die immer wieder wunderschöne Ausfahrt aus Venedig genießen konnten.

Nach einem Seetag erreichten wir dann unseren ersten Hafen Korfu.

Korfu 26.09.17

Informationen zum Hafen

Der Hafen von Korfu liegt sehr zentral. Die Altstadt ist fußläufig zu erreichen, einfach am Hafenausgang links halten und immer am Meer entlang bis zum alten Hafen, dort sieht man schon die neue Festung und die Altstadt beginnt hier. Für den Weg benötigt man ca. 30 Minuten. Ausführlichere  Informationen zum Hafen und zu den verschiedenen Möglichkeiten Korfu auf eigene Faust zu erkunden, findet Ihr hier.

 

Wir hatten uns vorher schon ein Programm zusammengestellt und sind zu Fuß in Richtung neuer Festung gelaufen. Unser Ziel war die alte Mühle an der Garitsa Bucht.

 



Alte Mühle

Die alte Mühle liegt in der Bucht von Garitsa, es geht immer am Meer entlang bis man das Ende der Bucht erreicht. Zu Fuß ist man von der Festung aus ca. 30 Minuten entlang der Promenade unterwegs. Leider fing es schon am Hafen an, leicht zu nieseln, so das wir nur kurz zur Mühle gegangen sind und als der Regen heftiger wurde erst mal das nahe gelegene Restaurant aufgesucht haben, das wir schon zu Hause recherchiert hatten.

Restaurant Avli

Wir sind aufgrund vieler guter Bewertungen und die Nähe zur alten Mühle auf dieses Restaurant gestoßen und wurden nicht enttäuscht. Wir haben uns einige Vorspeisen bestellt, dazu gab es selbst gebackenes Brot. Das Essen war super, der Service sehr freundlich, die Preise sind moderat. Genau das Richtige nach unserer kleinen Wanderung.

Nach dem Essen spielte auch das Wetter wieder mit, so das wir noch einen zweiten Abstecher zur Mühle gemacht haben, um diese bei Sonnenschein fotografieren zu können.

 



Der britische Friedhof ist noch ein kleiner Geheimtipp und ein wunderschöner Ort der Ruhe. Er liegt etwas abseits der Altstadt und wird seid seiner Geburt im Jahr 1927 von George Psailas gepflegt. Im April kann der Besucher wilde Orchideen in voller Blüte bewundern, aber auch bei unserem Besuch im Mai gab es viele blühende Pflanzen. Ein Glöckchen am Eingang meldet George Besucher an, die er sehr gerne begrüßt und auch immer für einen kleinen Plausch bereit ist. Ansonsten gibt es viele schöne Grabstätten, die viel von den Schicksalen der Toten erzählen, was mich an dem einen oder anderen Grab sehr berührt hat. Wir haben uns eine gute Stunde auf dem schattigen Friedhof, der auch heute noch genutzt wird, aufgehalten. Wer genug Zeit hatte, sollte hier unbedingt vorbei schauen.

 



Britischer Friedhof

Nach dem Besuch des Friedhofs sind wir durch die Altstadt zum Hafen zurück gelaufen. Die Altstadt mit ihren kleinen Gassen und dem venezianischen Einschlag ist wirklich einen Besuch wert. Ein guter Auftakt unserer Adria Reise

Bari 27.09.17

In Bari liegen die Schiffe sehr zentral, bis zum Stadttor ist nur ein kurzer Fußmarsch. Ausführliche Informationen rund um den Hafen und Ausflugsmöglichkeiten auf Eigene Faust findet Ihr hier.

Wir sind auf eigene Faust losgezogen und hatten nicht gefrühstückt, da wir uns zwei Spezialitäten gönnen wollten: Focaccia und die für Bari typischen Orecchiette.

für beides hatten wir uns vorher Empfehlungen aus dem Internet geholt.

Focaccia

Schon vom Stadttor ab, kamen uns Menschen entgegen, die ein Focaccia in der Hand hatten. Im Internet wird das Panificio Fiore sehr gut bewertet und das zu recht. Die Focaccia ist sensationell und der Preis auch. Wir haben für ein großes Stück 1€ bezahlt. Die Stücke werden von einer grossen Pizza abgeschnitten und dann gewogen. Ein absolutes Muss bei einem Bari Besuch.

Basilica San Nicola

Wir sind ein wenig durch die Gassen von Bari geschlendert, bevor wir uns die Basilica San Nicola angeschaut haben. Von außen relativ schlicht, ist sie von innen reich an wunderschönen Schätzen.Die Gebeine des heiligen Nikolaus lagen ursprünglich in Myra, dem heutigen Demre, 10 km südwestlich von Antalya. Im 11. Jahrhundert verlor Bari mehr und mehr an Bedeutung als wichtige Handelsmetropole und es floss immer weniger Geld in die Stadtkassen. Kaufleute sandten deshalb Seefahrer nach Myra, um die Gebeine des heiligen Nikolaus, einem der damals wichtigsten Heiligen nach Bari zu überführen. Er war der Schutzpatron der Seeleute und viele Pilger fanden sich in Myra ein, um ihn zu ehren. Die Pilger sollte nun auch Bari wieder Geld in die leeren Stadtkassen bringen.

Mit dem Bau der Basilica wurde 1087 begonnen und zwei Jahre später wurde die Krypta fertiggestellt. Eingeweiht wurde sie hundert Jahre später.Auch heute noch pilgern viele orthodoxe Gläubiger nach Bari, um in der Krypta vor dem Sarg des heiligen Nikolaus zu beten. Jedes Jahr am 09. Mai feiert Bari 3 Tage lang den Tag, als die sterblichen Überreste von Nikolaus Bari erreichten. Schulen bleiben geschlossen, die meisten Bewohner nehmen Urlaub, wenn die lebensgroße Nachbildung feierlich durch die Stadt zum Hafen getragen und dann auf das offene Meer herausgefahren wird.

Die Nudelfrauen von Bari

In der Altstadt Baris sitzen vor ihren Wohnungen Frauen, die jeden Tag die Bari und Apulien üblichen Orecchiette herzustellen.  Der Teig besteht aus Wasser und Hartweizengrieß, Salz wird erst beim Kochen hinzu gegeben.

Der Teig wird zu Rollen geformt, dann werden 2 cm große Stücke abgeteilt, die mit einem geriffelten Messer über den Tisch gezogen werden. So entstehen die Nudeln, die wie kleine Öhrchen aussehen die den Nudeln ihren Namen gegeben haben. 

Man kann und darf den Damen zusehen und auch Fragen stellen, die gerne beantwortet werden. Nachdem wir eine Weile zugesehen haben, war es an der Zeit, diese Spezialität auch zu probieren.

Ristorante La Cecchina

Eigentlich  hatten wir vorab ein anderes Restaurant ausgewählt, das aber geschlossen hatte. So musste ein Ersatz her, Bari ohne Orecchiette konnten wir nicht hinnehmen. An der Piazza Mercantile wurden wir fündig. Das Restaurant ist wirklich sehr schön eingerichtet, selbst die Terrasse ist sehr schön dekoriert. Die Pasta war super, das Brot selbstgebacken und der Service sehr gut und freundlich. Rundum können wir das La Cecchina guten Gewissens weiterempfehlen.

La Cecchina

 

Zum Abschluss noch ein Eis

Nach den leckeren Nudeln musste noch ein Eis her. Auch hier waren wir vorab fündig geworden, Die Antica Gelateria Gentile soll das beste Eis Baris machen.In Hochzeiten erkennt man die Eisdiele an der langen Schlange davor. Bei uns war es nicht ganz so voll und schnell war unser Lieblingseis gefunden. Auf jeden Fall sollte man Schokolade wählen, die ist phantastisch. Ein kurzer Abstecher und eine kleine Pause mit einem guten Eis gehören für mich zu einem Besuch von Bari.

Dubrovnik 28.09.17

In Dubrovnik wurde ein kostenpflichtiger Shuttlebus für ca. 10€ pro Person eingesetzt. Die Abfahrtzeiten wurden von Aida vergeben. Wir hätten erst um 10 Uhr in den Shuttlebus gekonnt, so das wir uns entschieden haben, ein Taxi in die Altstadt zu nehmen. Dies kostete 14€ für die einfachen Fahrt und war damit eine günstige Alternative zum Shuttlebus. Die Taxen halten direkt vor dem Stadttor und fahren auch an der gleiche Stelle wieder zurück zum Hafen. Wer auf die Stadtmauer möchte, sollte dies gleich morgens früh machen, da es um diese Zeit noch relativ leer ist. Später teilt man sich den schönen Ausblick und die Fotomotiven mit tausenden von Touristen.

 

Stadtmauer

Durch das Stadttor gegangen findet man auch gleich linkerhand den Aufgang zur Stadtmauer. Es kann mit Kona und Kreditkarte bezahlt werden. Die Stadtmauer geht mit einer Länge von knapp 2 km einmal um die Altstadt Dubrovniks herum. Von ihr hat man einen traumhaften Blick auf die Stadt und das Meer. Wir haben uns Zeit gelassen und waren ca. 1,5 Stunden unterwegs, natürlich mit vielen Fotostopps.

Nach dem Besuch der Stadtmauer haben wir uns noch in Dubrovnik umgesehen. Mittlerweile war die Stadt sehr voll geworden, so das wir uns mit tausenden Menschen durch die Gassen geschoben haben. Trotz aller Touristen ist Dubrovnik wunderschön und wenn man ein paar Seitengassen aufsucht, wird es auch deutlich leerer. Um die Mittagszeit haben wir beschlossen in einer Seitenstraße essen zu gehen und ein wenig Ruhe zu haben.

Tajmahal

Unsere Wahl war schon zu Hause auf das Tajmahal gefallen, das bosnische Küche anbietet. Der Service ist sehr gut, das Essen sehr lecker, wir würden jederzeit wieder im Tajmahal einkehren.

Wir hatten Pola Pola, Cevapcici mit einem Fleischspieß, dazu eine Ofenkartoffel. Alles wirklich sehr lecker.


Nach diesen kulinarischen Erlebnissen war es an der Zeit, wieder zum Hafen zu gehen. Bari ist wirklich eine Perle auf dieser Reise. 

Da es mittlerweile unangenehm voll geworden war, sind wir nur noch kurz durch die Stadt gelaufen, immer auf der Such nach ruhigeren Plätzen. Schnell den obligatorischen Magneten gekauft, dazu noch ein schönes Bild gefunden, das uns auch heute noch an Dubrovnik erinnert und dann sind wir mit dem Taxi wieder zum Hafen gefahren. Es wäre sicherlich nicht schlecht, wenn Dubrovnik die Anzahl der Schiffe etwas einschränken würde, diese Menschenmassen tun der Stadt wirklich nicht gut, da sie sich nicht gut verlaufen können. 

Zadar 29.09.17

In Zadar liegen die größeren Schiffe am neu gebauten Kreuzfahrtterminal, ca. 5km von der Altstadt entfernt. Es werden Shuttlebusse angeboten für ca. 10€ pro Person für die Hin- und Rückfahrt. Wir wurden am Stadttor abgesetzt, unweit der Meeresorgel. Ausführlich Infos zum Hafen und Ausflügen auf eigene Faust findet Ihr hier.

Gruß an die Sonne

Von der Endstation des Shuttlebusses ging es für uns nicht direkt in die Altstadt, sondern in Richtung Meeresorgel. Ihr geht einfach auf der Seite, an der Ihr abgesetzt werdet immer am Meer entlang. Bevor man die Meeresorgel erreicht, stößt man auf den Gruß an die Sonne, das vom Architekten Nikola Bašiç entworfen wurde.

Der Gruß der Sonne besteht aus 300 Glasplatten, die kreisförmig angelegt sind. der Durchmesser beträgt 22 Meter.

Wenn die Sonne untergeht, schalten sich die Lichter an und folgen in einem tollen Farbenspielen der Wellen.

Leider hatten wir nicht das Vergnügen den Gruß an die Sonne abends zu sehen, dafür war die Liegezeit zu kurz.

 

 

Die Meeresorgel

Die Meeresorgel ist ein experimentelles Musikinstrument, dessen Töne durch die Wellenbewegung des Meeres unter den großen Steinplatten erzeugt werden.Wie auch den der Gruß an die Sonne wurde sie vom Architekten Nikola Bašiç erbaut.Seit 2005 ist sie ein Touristenmagnet, später wurden die Treppen angelegt, unter denen sich ein System von von Kunststoffrohren und Resonanzkörpern befindet. Nehmt Euch die Zeit, auf den Treppen eine Weile der Musik zu lauschen, es ist wunderschön. 

St. Donatus

Wir sind von der Meeresorgel aus weiter am Meer entlang gelaufen, bis wir linkerhand zu einem Markt kamen, den wir uns kurzerhand angeschaut haben. Von dort ging es weiter bis zur Kirche. 

Die römisch- katholische Kirche wurde Anfang des 9. Jahrhunderts erbaut, sie gilt als besterhaltene Baudenkmal aus dieser Zeit und ist ein Symbol der Stadt.

Empfehlenswert ist ein Besuch im Turm, der Eintritt kostet ca. 5€, dafür bekommt man einen tollen Blick auf die Stadt.

Zadar Jadera

Nun war es Zeit, zu Mittag zu essen. Wir hatten uns von zu Hause schon das Restaurant Zadar Jadera ausgesucht, da es gut bewertet war.

Das Restaurant ist von außen eher unscheinbar, ohne die Recherche wären wir hier wahrscheinlich vorbei gelaufen. Wir haben auf der Terrasse sitzen können und hatten Glück, einen Tisch bekommen zu haben, kurz darauf kam eine große Touristengruppe und alle übrigen Plätz waren besetzt.

Das Essen war super, der Service ebenso. Da die Reisegruppe sehr laut war, sind wir gleich hach dem Essen aufgebrochen und haben Zadar`s Altstadt mit ihren traumhaft schönen Gassen und kleinen Läden erkundet.

5 Brunnen Platz

Der 5 Brunnen Platz befindet sich neben dem Stadttor Kopnena Vrata und wurde 1574 zusammen mit der darunter liegenden Zisterne angelegt, um auch bei einer Belagerung die Wasserversorgung zu sichern. Seinen Namen verdankt er der Brunnenreihe in der Mitte des Platzes.Das Wasser wurde über ein Viadukt vom Vraner see in die Zisterne geleitet.Die 5 Brunnen versorgten Zadar bis zum Ende des 19. Jahrhunderts mit Wasser. als in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts keine Kriegsgefahr mehr bestand, wurde der Platz in einen Park umgestaltet.

Venedig 30.09./ 01.10.17

Ankunft am frühen Morgen

Noch schöner als die Ausfahrt abends zu Beginn dieser Reise, war die Ankunft im Sonnenaufgang eine Woche später. Hier lohnt es sich. früh aufzustehen und die Fahrt zum Hafen zu genießen. Es ist immer etwas besonderes, eine Stadt erwachen zu sehen. Um diese Zeit  ist Venedig fast menschenleer und wunderschön. Da wir bereits bei einer anderen Reise ab Venedig gestartet waren, haben wir uns diesmal von den Hot Spots ferngehalten und uns etwas abseits des Massentourismus bewegt. Wir sind zu Fuß vom Kreuzfahrtterminal in Richtung Hauptbahnhof gelaufen. So lernten wir Venedig schon zu Beginn von einer anderen Seite kennen. Der Weg zum Bahnhof dauert ca. 45 Minuten.

Das jüdische Ghetto

Das Ghetto in Venedig ist eine Insel im Sestiere Cannaregio. Seit dem 16. Jahrhundert war sie bis 1796 das abgeschlossene Wohngebiet der jüdischen Bevölkerung Venedigs. Damit ist die kleine Insel Namensgeber für alle Ghettos dieser Epoche und der Begriff wurde später auch auf andere Einrichtungen übertragen. Bis 1796 lebten die Juden zwar in sehr beengten Verhältnissen getrennt von der übrigen Bevölkerung, genossen aber den Schutz durch die Republik.


Unser Tag in Zadar ging viel zu schnell zu Ende und wir sind mit dem Shuttlebus wieder zum Hafen gefahren. Zadar hat uns wirklich gut gefallen.

Osteria Del Cason


Wir sind einfach abseits der Massen durch die Gassen Venedigs gelaufen. Als der kleine Hunger kam, sind wir auf die Osteria del Cason gestoßen und haben spontan beschlossen, dort eine Kleinigkeit zu essen. Das Restaurant liegt direkt an einem ruhigen Kanal. Wir haben uns Bruschetta und Gnocchi bestellt. Dazu gab es Rose Wein. Das Essen war sehr gut, aber man muss sich auf venezianische Preise einstellen. Nichtsdestotrotz eine sehr schöner Ort für eine Mittagspause.

Peggy Guggenheim Collection

Peggy Guggenheim sammelte seit 1938 moderne Kunst. 1948 kehrte sie nach Europa zurück und zog nach Venedig. 1949 erwarb sie den Palazzo Venier dei Leoni am Canale Grande, aus dem 18. Jahrhundert stammend der nie fertiggestellt gewurde. Neben ihren Wohnräumen nutze Peggy auch zu Lebzeiten schon andere Räume des Palastes für Ausstellungen. Sie lebte bis zu Ihrem Tod in Venedig und ist im Garten des Palastes begraben. Heute kann man sich ihre umfangreiche Sammlung moderner Kunst ansehen.

https://www.guggenheim-venice.it/

Das Museum ist nicht nur für Kunstliebhaber interessant, wir haben uns eine ganze Weile dort aufgehalten. Ein guter Tipp, falls das Wetter mal nicht so richtig mitspielt.

Teatro la Fenice

Die Oper Venedigs wurde 1792 eröffnet und in Anspielung auf den Brand 1774 in La Fenice umbenannt. Heute ist sie das wichtigste und größte Opernhaus Venedigs. Seit 2004 findet hier das Neujahrskonzert statt. 

Man kann das Opernhaus mit Hilfe von Audioguides selber erkunden und sich ganz in Ruhe in diesem wunderschönen Gebäude umsehen. Ein Besuch ist absolut lohnenswert.


Ristorante Antica Sacrestia

Nach soviel Kultur sind wir langsam zurück zum Markusplatz gelaufen. Dort haben wir uns mit unseren Freunden getroffen, um den letzten Abend unserer wirklich wunderschönen Reise gemeinsam bei einer guten Pizza ausklingen zu lassen. Der Markusplatz war am frühen Abend wunderbar leer und wir haben noch in Ruhe ein paar Fotos gemacht. Das Antica Sacrestia kannten wir schon von einer früheren Reise ab Venedig. Es liegt etwas ab vom Massentourismus und wird auch gerne von den Venezianern besucht, was immer ein gutes Zeichen ist.Es verfügt über einen wunderschöne kleinen Garten, in dem wir uns natürlich gerne niedergelassen haben. Das Essen und der Service sind sehr gut, das Preis - Leistungsverhältnis stimmt für venezianische Verhältnisse. Wir hatten einen tollen Abend.

http://www.anticasacrestia.it/

Nach dem guten Essen haben wir beschlossen, wieder zu Fuß zum Schiff zurück zu kehren.Man sieht eine Stadt dabei mit ganz anderen Augen. Nach einem gemütlichen Fußmarsch von 45 Minute haben wir den Hafen erreicht und die AidaBlu lag festlich beleuchtet vor uns. Leider endete unsere Reise nach einer Woche hier, wir haben viel gesehen, viel erlebt und hatten eine rundum schöne Reise mit der Blu. Auf der Blu hat uns das Brauhaus sehr gut gefallen, das wir jeden Abend genutzt haben, um dem Kampf am Buffet zu entkommen.


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