Adria

Adria mit AidaBlu 24.09.-01.10.17

Adria Kreuzfahrten erfreuen sich großer Beliebtheit. Das liegt zum einen an der kurzen Reisedauer von 7 Tagen, somit sind sie gut für Kreuzfahrtneulinge geeignet. Zum anderen ist zumindest aus dem Süden Deutschland die Anreise mit dem PKW recht bequem möglich. Vor allem sind es aber die wunderschönen Destinationen, die angefahren werden. Eine Adria Reise bietet viel Kulturelles, die Städte können gut auf eigene Faust erkundet werden. 

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Inhaltsverzeichnis

1. Anreise

    1.1Das Schiff

    1.2 Check In

2. Korfu

    2.1 Neue Festung

    2.2 Alte Mühle

    2.3 Restaurant Avli

    2.4 Britischer Friedhof

3. Bari

    3.1 Focaccia

    3.2 Die Nudelfrauen

    3.3 Ristorante La Cecchina

    3.4 Antica Gelateria Gentile

    3.5 Landausflüge buchen

 

Anreise

Wir sind auf eigene Faust nach Venedig gefahren. Nach einer Übernachtung in Verona erreichten wir am Vormittag Venedig. Geparkt haben wir im Parkhaus Tronchetto Parking. Das Parkhaus liegt auf einer vorgelagerten Insel, Ihr seht es schon, wenn Ihr über die große Brücke nach Venedig kommt. Direkt nach der Brücke geht es rechts ab. Das Parkhaus ist sehr modern, die Parkplätze groß und zum Hafen sind es nur ein paar Gehminuten. Das Parkhaus bietet Rabatte für Kreuzfahrer, einfach den Boarding Pass beim Cash Deck  Floor 0 im Sector E vorzeigen und der Rabatt wird direkt beim Bezahlen abgezogen. Vom Parkhaus aus geht es über die Brücke zum Hafen, der gut zu Fuß zu erreichen ist.

Ausführliche Informationen zum Hafen,zu weiteren Parkmöglichkeiten, zu örtlichen Anbietern, öffentlichen Verkehrsmitteln und Ausflügen auf eigene Faust in Venedig habe ich hier hinterlegt.

Das Schiff

Die AidaBlu ist das vierte von sieben annähernd baugleichen Schiffe der Sphinx Klasse von Aida. Die AidaBlu hat mit 21 Metern Breite den größten Kussmund der Flotte. Das Schiff wurde am 09.02.2010 von Jette Joop während der Jungfernfahrt getauft. AidaBlu bietet auf 12 Passagierdecks bis zu 2500 Passagieren Platz. Hinzu kommen noch 605 Crewmitglieder.

 

Check In

Wir kamen gegen Mittag in Venedig an und konnten gleich einchecken. Der Check In klappte reibungslos und wir konnten ohne große Wartezeiten gleich auf das Schiff. Bei Passagierwechseln sind die Kabinen erst gegen 15:00 Uhr bezugsfertig, also sind wir erst einmal zum Mittagessen gegangen. Über die Aida App kam gegen 14:30 Uhr die Nachricht das die Kabine bezugsfertig ist. Nun wir konnten uns in der Kabine einrichten. Nach der Seenotrettungsübung wäre es eigentlich gleich losgegangen, aber Demonstranten haben das Auslaufen verzögert. Seit Jahren fordern die Bewohner Venedigs das die großen Schiffe nicht mehr durch die Lagune fahren dürfen. Immer wieder blockieren Demonstranten die großen Schiffe im Hafen, um sie am Auslaufen zu hindern. Auf der einen Seite kann ich die Venezianer verstehen, auf der anderen Seite gehört die Ein - und Ausfahrt in Venedig sicherlich zu den Schönsten.

Korfu 26.09.17

Korfu ist mit 105.000 Einwohnern die zweitgrößte Insel der Ionischen Inseln und die siebtgrößte Griechenlands. In Korfu Stadt leben etwas mehr als 32.000 Menschen. Im Norden ist Korfu nur 2 km von Albanien entfernt. Korfu ist regenreich und hat aus diesem Grund eine üppige Vegetation. Deshalb nennt man sie zu recht die grüne Insel. Die Altstadt Korfus lädt zum Bummeln und Einkaufen ein.

Der Hafen von Korfu liegt sehr zentral. Die Altstadt ist fußläufig zu erreichen, einfach am Hafenausgang links halten und immer am Meer entlang bis zum alten Hafen, dort sieht man schon die neue Festung und die Altstadt beginnt hier. Für den Weg benötigt man ca. 30 Minuten.

Ausführliche Informationen zum Hafen, zu örtlichen Anbietern, öffentlichen Verkehrsmitteln und Ausflügen auf eigene Faust in Korfu habe ich hier hinterlegt.

Wir hatten uns vorher schon ein Programm zusammengestellt und sind zu Fuß in Richtung neuer Festung gelaufen. Unser Ziel war die alte Mühle an der Garitsa Bucht.

Neue Festung

Stolz erhebt sich die Neue Festung über Korfu Stadt. Sie wurde von den Venezianern und den Einwohnern Korfus zwischen 1576 und 1645 erbaut. Durch die permanente Bedrohung durch die Türken war es notwendig geworden, Korfu mit einer neuen Befestigungsanlage zu schützen. Für den Bau der Festung mussten 2000 Häuser der Einwohner Korfus abgerissen werden, dies geschah nicht nur um Baumaterial zu gewinnen, sondern auch, um durch die gewonnene frei Fläche die Stadt besser verteidigen zu können. Das führte dazu, das Korfu Stadt heute den wahrscheinlich größten Platz in Europa hat, die berühmte Esplanade.

Alte Mühle

Die alte Mühle liegt in der Bucht von Garitsa, es geht immer am Meer entlang bis man das Ende der Bucht erreicht. Zu Fuß ist man von der Festung aus ca. 30 Minuten entlang der Promenade unterwegs. Leider fing es schon am Hafen an, leicht zu nieseln, so das wir nur kurz zur Mühle gegangen sind und als der Regen heftiger wurde erst mal das nahe gelegene Restaurant aufgesucht haben, das wir schon zu Hause recherchiert hatten.

Restaurant Avli

Wir sind aufgrund vieler guter Bewertungen und die Nähe zur alten Mühle auf das Restaurant Avli gestoßen und wurden nicht enttäuscht. Wir haben uns einige Vorspeisen bestellt, dazu gab es selbst gebackenes Brot. Das Essen war super, der Service sehr freundlich, die Preise sind moderat. Genau das Richtige nach unserer kleinen Wanderung.

Nach dem Essen spielte auch das Wetter wieder mit, so das wir noch einen zweiten Abstecher zur Mühle gemacht haben, um diese bei Sonnenschein fotografieren zu können.

Britischer Friedhof

Der britische Friedhof ist noch ein kleiner Geheimtipp und ein wunderschöner Ort der Ruhe. Er liegt etwas abseits der Altstadt und wird seid seiner Geburt im Jahr 1927 von George Psailas gepflegt. Im April kann der Besucher wilde Orchideen in voller Blüte bewundern, aber auch bei unserem Besuch im Mai gab es viele blühende Pflanzen. Ein Glöckchen am Eingang meldet George Besucher an, die er sehr gerne begrüßt und auch immer für einen kleinen Plausch bereit ist. Ansonsten gibt es viele schöne Grabstätten, die viel von den Schicksalen der Toten erzählen, was mich an dem einen oder anderen Grab sehr berührt hat. Wir haben uns eine gute Stunde auf dem schattigen Friedhof, der auch heute noch genutzt wird, aufgehalten. Wer genug Zeit hatte, sollte hier unbedingt vorbei schauen.

Nach dem Besuch des Friedhofs sind wir durch die Altstadt zum Hafen zurück gelaufen. Die Altstadt mit ihren kleinen Gassen, Restaurants, kleinen Geschäften und dem venezianischen Einschlag lädt zu einem Bummel ein. 

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Bari 27.09.17

In der Landeshauptstadt Apuliens könnt Ihr La Dolce Vita  so richtig genießen.  Bari mit seinen knapp 325.000 Einwohnern verzaubert seine Besucher mit seinem italienischen Charme. Berühmt ist Bari für seine Orrecchiette, die von den Nudelfrauen vor Ihren Häusern hergestellt und in den umliegenden Restaurants auf der Speisekarte stehen. Ein Muss bei einem Besuch der wunderschönen Stadt an der Adria.

In Bari liegen die Schiffe sehr zentral, bis zum Stadttor ist nur ein kurzer Spaziergang. 

Wir sind auf eigene Faust losgezogen und hatten nicht gefrühstückt, da wir uns zwei Spezialitäten gönnen wollten: Focaccia und die für Bari typischen Orecchiette. Für beides hatten wir uns vorher Empfehlungen aus dem Internet geholt.

Ausführliche Informationen zum Hafen, zu örtlichen Anbietern, öffentlichen Verkehrsmitteln und Ausflügen auf eigene Faust habe ich Euch hier hinterlegt.

Focaccia

Schon vom Stadttor ab, kamen uns Menschen entgegen, die eine Focaccia in der Hand hatten. Focaccia ist ein ligurisches Fladenbrot, das vor dem Backen mit Olivenöl eingestrichen und dann individuell belegt wird. Die Ursprünge der Focaccia gehen ins Altertum zurück. Mitunter sieht man sie als Vorläufer der Pizza an. Im Internet wird das Panificio Fiore sehr gut bewertet und das zu recht. Die Focaccia ist sensationell und der Preis auch. Wir haben für ein großes Stück 1€ bezahlt. Die Stücke werden von einer großen Focaccia abgeschnitten und dann gewogen. Ein absolutes Muss bei einem Bari Besuch.

Basilica San Nicola

Wir sind ein wenig durch die Gassen von Bari geschlendert, bevor wir uns die Basilica San Nicola angeschaut haben. Von außen relativ schlicht, ist sie von innen reich an wunderschönen Schätzen. Die Gebeine des heiligen Nikolaus lagen ursprünglich in Myra, dem heutigen Demre, 10 km südwestlich von Antalya. Er war der Schutzpatron der Seeleute und viele Pilger fanden sich in Myra ein, um ihn zu ehren. Die Pilger sollten nun auch Bari wieder Geld in die leeren Stadtkassen bringen. Aus diesem Grund brachten Seefahrer den Leichnam hierher.

Auch heute noch pilgern viele orthodoxe Gläubiger nach Bari, um in der Krypta vor dem Sarg des heiligen Nikolaus zu beten. Jedes Jahr am 09. Mai feiert Bari drei Tage lang den Tag, als die sterblichen Überreste von Nikolaus Bari erreichten. Schulen bleiben geschlossen, die meisten Bewohner nehmen Urlaub, wenn die lebensgroße Nachbildung feierlich durch die Stadt zum Hafen getragen und dann auf das offene Meer herausgefahren wird.

Wer es sportlich mag, ist bei Baja Bikes gut aufgehoben. Hier könnt Ihr sowohl Fahrräder leihen, wie auch geführte Stadtrundfahrten mit lokalen, meist deutschsprachigen Guides buchen.

Die Nudelfrauen von Bari

In der Altstadt Baris sitzen vor ihren Wohnungen Frauen, die jeden Tag die Bari und Apulien üblichen Orecchiette herzustellen.  Der Teig besteht aus Wasser und Hartweizengrieß, Salz wird erst beim Kochen hinzu gegeben.

Der Teig wird zu Rollen geformt, dann werden 2 cm große Stücke abgeteilt, die mit einem geriffelten Messer über den Tisch gezogen werden. So entstehen die Nudeln, die wie kleine Öhrchen aussehen die den Nudeln ihren Namen gegeben haben. 

Man kann und darf den Damen zusehen und auch Fragen stellen, die gerne beantwortet werden. Nachdem wir eine Weile zugesehen haben, war es an der Zeit, diese Spezialität auch zu probieren.

Ristorante La Cecchina

Eigentlich  hatten wir vorab ein anderes Restaurant ausgewählt, das aber geschlossen hatte. So musste ein Ersatz her, Bari ohne Orecchiette konnten wir nicht hinnehmen. An der Piazza Mercantile wurden wir fündig. Das Restaurant ist wirklich sehr schön eingerichtet, selbst die Terrasse ist sehr schön dekoriert. Die Pasta war super, das Brot selbstgebacken und der Service sehr gut und freundlich. Rundum können wir das La Cecchina guten Gewissens weiterempfehlen.

Zum Abschluss noch ein Eis

Nach den leckeren Nudeln musste noch ein Eis her. Auch hier waren wir vorab fündig geworden, Die Antica Gelateria Gentile soll das beste Eis Baris machen. Das erkennt man, wie überall auf der Welt, an der langen Schlange davor. Bei uns war es nicht ganz so voll und schnell war unser Lieblingseis gefunden. Auf jeden Fall sollte man Schokolade wählen, die ist phantastisch. Ein kurzer Abstecher und eine kleine Pause mit einem guten Eis gehören für mich zu einem Besuch von Bari.

Nach diesen kulinarischen Erlebnissen war es an der Zeit, wieder zum Hafen zu gehen. Bari ist wirklich eine Perle auf dieser Reise. 

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Zum zweiten Teil unserer Adria Reise geht es hier

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