Kurzurlaub in Skandinavien

Kurzurlaub in Skandinavien 23.09.-28.09.18

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Inhaltsverzeichnis

1. Anreise nach Hamburg

    2.1 Check In

    2.2 MS Artania

2. Esbjerg 24.09.18

    2.1 Der Mensch am Meer

    2.2 Der Marktplatz

    2.3 Restaurant Sand`s

    2.4 Insel Fanø

    2.5 Der Wasserturm

3. Aalborg

    3.1 Utzen Center

    3.2 Smørrebrød

    3.3 Hos Isidor Henius

    3.4 Park der Musik

4. Oslo 26.09.18

    4.1 Der Holmenkollen

    4.2 Vigelandpark

    4.3 Das Amundsen

    4.4 Landausflüge buchen

5. Fazit

Anreise nach Hamburg

Unsere Reise startete in Hamburg. Wie immer sind wir schon am Vortag in die Nähe von Hamburg gefahren, um am Anreisetag stressfrei zum Hafen zu kommen. Das Auto haben wir im Parkhaus Holzhafen abgestellt. Der Parkplatz kann vorab reserviert werden, die Bezahlung erfolgt bar oder mit Karte bei der Ausfahrt. Zum Cruiseterminal sind es ca. 400 Meter, das ist auch mit Gepäck gut machbar.

Ausführliche Informationen zum Hafen, zu örtlichen Anbietern, öffentlichen Verkehrsmitteln und Ausflügen auf eigene Faust in Hamburg habe ich hier hinterlegt.

Check In

Bei Phönix kann man wirklich erst zu der in den Reiseunterlagen angegebenen auf das Schiff. Da wir zu früh da waren, haben wir eingecheckt und sind dann noch zum Hamburger Hafen gebummelt.  Als das Schiff freigegeben war, konnten wir auf unsere Kabine und haben uns eingerichtet. Im Gegensatz zur kleinen Schwester Albatros wurden wir auf der Artania nicht zur Kabine begleitet. 

MS Artanania

 

Die Artania entstand zwischen 1983 und 1984 auf der Wärtsilä-Werft in Helsinki und lief am 18. Februar 1984 als Royal Princess für Princess Cruises vom Stapel. Nach der Übergabe am 30. Oktober 1984 wurde sie am 15. November 1984 von Prinzessin Diana in Southampton getauft. 2005 ging das Schiff an P&O Cruises und wurde umgebaut und modernisiert. 2011 kam das Schiff zu Phönix Reisen und wurde abermals modernisiert. Seitdem fährt sie als größtes Schiff der Flotte für Phönix. Die Artania weist eine Besonderheit auf, sie ist eins der wenigen Kreuzfahrtschiffe ohne Innenkabinen für Passagiere.

Sie verfügt über 600 Kabinen und kann 1260 Passagiere aufnehmen. Hinzu kommen ca. 510 Crew Mitglieder. 

Die Artania ist genau wie ihre kleine Schwester MS Albatros nicht mehr die Jüngste, aber auch sie hat ihren ganz eigenen Charme. Dass das Schiff etwas größer ist, nimmt man durchaus wahr. Das macht das Schiff im Vergleich zur Albatros etwas weniger familiär.

 

Die Artania verfügt über drei Restaurants. Das Restaurant Artania und das Restaurant Vier Jahreszeiten sind Bedienrestaurants. Beide bieten die gleichen Speisen an. Es gibt keine festen Tische oder Tischzeiten, so das die Gäste sehr individuell zum essen gehen können. Im Lido Restaurant gibt es die gleichen Speisen in Buffetform. Wir sind immer in das Restaurant Vier Jahreszeiten gegangen, da sich hier der Restaurantleiter sehr aufmerksam, freundlich und zuvorkommend um seine Gäste gekümmert hat.

Nach der obligatorischen Seenotrettungsübung legten wir ab und Kapitän Fronenbroek machte mit der Artania erst eine kleine Hafenrundfahrt, bevor wir Hamburg verließen. Das ist sicherlich keine Selbstverständlichkeit und wir haben es sehr genossen.

Esbjerg 24.09.18

Esbjerg ist mit ca. 72.000 Einwohnern die siebtgrößte Stadt Dänemarks. Die Stadt liegt im Südwesten Jütlands und ist die einzige ökonomisch wichtige Hafenstadt an der Nordseeküste Dänemarks. Während um die 1970er Jahre noch der Fischfang die Haupteinnahmequelle war, ist Esbjerg heute Dänemarks Energiemetropole. Sie ist nicht nur die Basis für Öl und Gas in der Nordsee, sondern hat den weltweit größten Hafen für Windkraftanlagen.

Der Mensch am Meer

Wir haben uns gleich nach der Freigabe des Schiffes auf den Weg zu einer der Sehenswürdigkeiten gemacht. Der Mensch am Meer ist eine 9 Meter hohe Skulpturengruppe aus weißem Beton, die von Svend Wiig Hansen erschaffen wurde.

Sie befindet sich am Strand von Sæddinge in der Nähe des Fischerei- und Seefahrtsmuseums. Zu Fuß haben wir ca. 45 Minuten zum Strand gebraucht, der Weg ist gut machbar.

Der Mensch am Meer wurde 1994 anlässlich des hundertjährigen Bestehens der Kommune Esbjerg in Auftrag gegeben und 1995 eingeweiht.

Sie ist mittlerweile das Wahrzeichen Esbjergs und ist vom Meer aus bei guter Sicht  noch in 10 Kilometern Entfernung gut zu sehen

Der Marktplatz

Esbjerg hat eine der längsten Einkaufsstraßen Dänemarks, die Kongensgate. Hier findet Ihr 200 Fachgeschäfte, sowie ein Warenhaus und ein Einkaufszentrum. In der Mitte der Einkaufsstraße befindet sich der Marktplatz von Esbjerg. Direkt am Marktplatz (Torvet) befindet sich in einem ehemaligen Gefängnisgebäude die Touristeninformation. In der Mitte des Platzes seht Ihr die Reiterstatue von König Christian IX. Im Sommer gibt es hier Wochen- und Flohmärkte, im Winter dient er als Eislaufbahn.

Restaurant Sand`s

Natürlich wollten wir in Dänemark Smørrebrød essen. Auf der Suche nach einem typisch dänische Restaurant sind wir auf das Sand`s gestoßen. Da es gerade anfing zu regnen war eine Mittagspause genau das Richtige. Nach einem Blick in die Karte war klar, das nicht in jedem Restaurant  Smørrebrød auf der Speisekarte steht. Also gab es stattdessen einen Salat. Die Bedienung sprach erfreulicherweise deutsch, so das die Verständigung kein Problem war. Das Essen und die Atmosphäre des Restaurants haben uns sehr gut gefallen. Der Service war ebenfalls aufmerksam und freundlich, wir können das Restaurant wirklich empfehlen.

Wir hatten leider nur einen halben Tag in Esbjerg. Solltet Ihr einen längeren Aufenthalt haben, hier noch ein paar Sehenswürdigkeiten in und um Esbjerg.

Insel Fanø

Mit der Fähre gelangt man in nur 12 Minuten auf die Insel Fanø. Dort kann man sich Fahrräder mieten und die Insel auf eigene Faust erkunden, Fanø ist bekannt für seinen 15km langen Sandstrand, außerdem leben Kegelrobben und Seehunde in der Nordsee rund um Fanø, die sich gerne am Strand der Insel sonnen.

Es werden aber auch zahlreiche geführte Touren angeboten, buchen könnt Ihr diese hier.

Wasserturm

Bild Quelle: visittribeesbjerg.de
Bild Quelle: visittribeesbjerg.de

In der Nähe des Hafens im Esbjerg Muncipal Park befindet sich der Wasserturm, der nach den Plänen von C.H. Hausen 1897 erbaut wurde. Er bietet eine tolle Aussicht über die Stadt und den Hafen und zeigt eine permanente Ausstellung über europäische Wassertürme

Einen sehr schönen Artikel von Dänemark mit Esbjerg hat Britta von My Happy Places geschrieben. Zum Bericht geht es hier.

Aalborg 25.09.18

Aalborg hat 117.000 Einwohner und liegt am Limfjord. Due viertgrößte Stadt Dänemarks kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, bereits 1040 wurde sie erstmalig erwähnt. Aalborg ist eine Kulturstadt die von den Architekten Utzon und Aalton mit ihren Schöpfungen dem Utzon Zentrum und Kunsten geprägt ist. Aalborg gilt aber auch als Zentrum des Aquavits. 17 verschiedene Sorten werden in der Destille V&S Distillers gebrannt. Aber auch Fachwerkhäuser und kleine Gassen mit Kopfsteinpflaster machen Aalborg aus. Ihr seht, die ehemalig als heruntergekommene Arbeiterstadt bezeichnete Stadt hat Ihren Besuchern viel zu bieten.

Ausführliche Informationen zum Hafen, zu örtlichen Anbietern, öffentlichen Verkehrsmitteln und Ausflügen auf eigene Faust in Aalborg habe ich hier hinterlegt.

Utzen Center

Am Hafen könnt Ihr das letzte Werk des Architekten  Jørn Utzen bewundern, der auch die Oper von Sydney entworfen hat. Der dänische Architekt wollte mit dem Utzen Center kein Museum erbauen, sondern ein lebendiges Wissenscenter, in dem sich alles um Kunst, Architektur und Design dreht. Auch ein dynamisches Wissenscenter ist hier integriert.

Smørrebrød

In Aalborg wollten wir Smørrebrød essen.  Smørrebrød ist die dänische Antwort auf den kleinen Hunger zwischendurch. Es wird mittags gegessen und ist aus der dänischen Küche nicht wegzudenken. Das Wort Smørrebrød setzt sich aus Smør (Butter) und brød (Brot) zusammen und beschreibt schon sehr gut, was Euch erwartet. Die Grundzutat ist immer ein Schwarzbrot, der Kombination des Belages sind keine Grenzen gesetzt. Natürlich gibt es klassische Kombinationen, die sich auf  den Speisekarten der Restaurants wiederfinden. 

Hos Isidor Henius

Das Restaurant ist gemütlich eingerichtet, der Service und das Essen sind sehr gut. Wir haben nach dänischer Tradition Smørrebrød mit Bier und Schnaps bestellt, ihr solltet nur schauen, das das Schnapsglas in erreichbarer Nähe zu Euch auf dem Tisch steht, das Glas wird nämlich schwungvoll bis an den Rand gefüllt, so das erst einmal abgetrunken werden muss und Ihr ansonsten wie wir halb über dem Tisch hängen müsst, um den ersten Schluck zu geniessen.

Park der Musik

Seit 1987 haben eine Reihe von Künstlern anlässlich Ihres Besuches in Aalborg  den schönen Park geprägt, indem sie einen Baum pflanzten. Cliff Richards war 1987 der erste Künstler, seitdem haben sich viele weitere angeschlossen und mit Eichen und Kirschbäumen ihre Spuren hinterlassen.

Einige der Bäume werden von der Musik der Künstler begleitet, welche der Besucher durch Knopfdruck abspielen kann. Eine wirklich tolle Idee, hier kommt jeder Musikfan auf seine Kosten und findet von Klassik bis Pop alles.

Wir hatten viel Spaß hier.

Leider verflog die Zeit in Aalborg viel zu schnell und es ging  wieder zurück zur Artania. 

Oslo 26.09.18

Oslo hat viele Facetten. Die Stadt mit ihren 690.000 Einwohnern ist quirlig, touristisch, eine Baustelle reiht sich an die andere, aber Oslo ist auch ganz anders, nämlich grün. Rund Zwei Drittel des gesamten Stadtgebietes bestehen aus Wasser und Wald, hier findet der Besucher über 300 Seen und 40 Inseln.

Ausführliche Informationen zum Hafen, zu örtlichen Anbietern, öffentlichen Verkehrsmitteln und Ausflügen auf eigene Faust habe ich hier hinterlegt.

Der Holmenkollen

Bei unserem zweiten Besuch in Oslo sind wir zum Holmenkollen gefahren. Das geht gut auf eigene Faust mit der U Bahn Linie 1. Die Tickets können mit Kreditkarte gezahlt werden. Von der  Station Holmenkollen ist es nur noch ein kleiner Fußmarsch zur Schanze. Natürlich sind wir auch mit dem Fahrstuhl auf die Schanze gefahren, es war zwar sehr windig, aber die Aussicht auf Oslo ist einmalig. Im Schanzengebäude findet Ihr auch ein kleines Museum zur Geschichte des Skispringens. Vor der Schanze steht ein Simulator, mit dem Ihr einen Schanzensprung erleben könnt. Hinterher gibt es noch einen Ski Abfahrtslauf. Im Schanzenshop haben wir uns noch Norweger Pullover gekauft, die uns bei unserer Reise Winter im hohen Norden gute Dienste geleistet haben.

Nach einem ausgiebigen Fotostopp ging es wieder abwärts und mit der Bahn zurück in Richtung Oslo.

Vigelandpark

Der Vigelandpark befindet sich im Frognerpark und zeigt über 200 Stein- und Bronzeskulpturen des Bildhauers Gustav Vigeland.

Vigeland hat auch das Design sowie die architektonische Ausrichtung des Parks entworfen. Hier findet sich auch die bekannteste Skulptur Vigelands, der kleine Trotzkopf, sowie der Monolith und das Rad des Lebens. 

Ein wirklich sehr schön angelegter und gepflegter Park uns hat es hier sehr gut gefallen.

Das Amundsen

Fast schon eine Tradition ist für uns ein Absacker im Amundsen. Das Restaurant liegt auf dem Rückweg zum Hafen und auch schon bei unserem ersten Besuch in Oslo sind wir hier eingekehrt. Das Amundsen hat einen schönen Außenbereich und gutes selbstgebrautes Bier. 

Landausflüge buchen

Bei Meine Landausflüge, Get your Guide und Viator findet Ihr tolle Ausflüge meist deutlich günstiger als bei den Reedereien. Sie finden in kleinen Gruppen statt, die Abholung erfolgt am Schiff mit pünktlich zurück Garantie. Bei fast allen Touren habt Ihr eine deutschsprachige Reiseleitung. Die Ausflüge sind kostenlos stornierbar bis 15 Tage vor dem Ausflugsdatum, Geld zurück Garantie, wenn das Schiff den Hafen nicht anlaufen kann.



Leider war in Oslo die Liegezeit auch sehr kurz, so das wir wieder zum Schiff zurückkehren mussten.

Fazit

Wir hatten diese Kurzreise gebucht, um nach der Albatros auch die Artania kennen zu lernen. Eine Kurzreise ist sicherlich eine gute Möglichkeit eine Reederei zu testen oder aber auch zu schauen, ob einem diese Art zu Reisen gefällt. Nachdem wir mit der Albatros im Mai diesen Jahres eine traumhaft schöne Tour hatten, hat uns die Artania nicht ganz überzeugt. Hier fehlte uns der persönliche Kontakt zur Crew und auch die familiäre Atmosphäre, die wir auf der Albatros schätzen gelernt haben. Das war auf der Artania nicht gleichermaßen zu spüren. Wir würden nach dieser Erfahrung die Albatros immer bevorzugen. Nichtsdestotrotz hatten wir eine schöne Zeit auf der Artania und freuen uns schon auf unsere nächste Reise mit Phönix 2021

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Vielen Dank dafür

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