Madeira 02.02.17

Madeira 02.02.17

Auf Madeira haben wir einen Ausflug über Manuel Tours gebucht. 

https://www.manueltours.com/

 

Wir wurden vor dem Schiff erwartet und haben dann mit unserem Fahrer besprochen, was wir uns ansehen wollen. Örtliche Anbieter kennen die Insel genau, so das die Tour je nach Wetterlage individuell gestaltet wird. Das Wetter auf Madeira kann sehr schnell umschlagen. Nach ein paar Minuten waren wir uns einig und es ging los. 


Câmara de Lobos

Câmara de Lobos liegt 5 km südlich von Funchal und ist eines der ätesten Fischerdörfer Madeiras. Der Name des Dorfes bedeutet " Höhle der Mönchsrobben" die bei der Entdeckung des Ortes noch zahlreich hier lebten. Heute werden sie an diesem Küstenabschnitt kaum noch gesichtet.

Charakteristisch für den Ort sind die bunten Fischerboote  im Hafen,, in den engen Gassen leben heute noch Fischerfamilien. 

Am frühen Abend kann man die Fischer bei den Vorbereitungen für die Ausfahrt beobachten, hier werden die meisten Espadas, die Fischspezialität Madeiras gefangen. Câmara de Lobos ist auch die Heimat des Ponchas, ein Getränk aus frischem Zitronensaft, Honig und Zuckerrohrschnaps, das auf Madeira gerne getrunken wird.

 

Berühmtheit erlangte der Ort, als der britische Premierminister Winston den Ort auf einigen seiner Bilder verewigte. An der Stelle im Ort, die er immer aufsuchte wenn er malte, ist heute eine kleine Gedenktafel. oberhalb des Ortes befindet sich Estreito Câmara de Lobos, das wichtigste Anbaugebiet für den Madeirawein.


Kapelle Nossa Senhora dos Pescadores

Bei unserem kurzen Spaziergang sind wir auch an der kleinen Kapelle vorbeigekommen. Sie wurde 1420 von João Gonçalves Zarco errichten lassen. 1723 wurde die Kapelle im Barockstil vollständig erneuert, nur der Glockenturm ist noch aus der Gründerzeit.


Gabo Girão

Gabo Girão bedeutet Kap der Umkehr und ist eine Steilklippe im Süden Madeiras. Mit knapp 600 Metern ist er eine der höchsten Steilklippen in der europäischen Union. 

Unterhalb der Klippe liegen Tersassenfelder, die früher nur mit einem Boot erreicht werden konnten. Seit August 2003 gibt es eine Seilbahn, die den Bauern die Arbeit erleichtert.

Der Skywalk auf Madeira ist der Plattform des Grand Canyons nachempfunden. 

Von hier hat man eine tolle Aussicht auf die darunterliegende Steilklippe.


Ribera Brava

Weiter ging es nach Ribera Brava. Das Örtchen ist ca. 15 km von Funchal entfernt. Sehenswert ist die Kirche São Bento, Sie wurde im 16. Jahrhundert errichtet und ist damit eine der ältesten Kirchen Madeiras.

Schon von der Hauptstraße aus habt Ihr einen tollen Blick auf die Kirche und ihren schönen Vorplatz .Der Kirchturm ist mit blau-weißen Kacheln verziert und ein wahrer Blickfang. Im Inneren der Kirche finden sich zahkreiche Kunstwerke aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Wir sind noch kurz durch den Ort gebummelt und haben am Strand einen Kaffee getrunken, bevor es weiter ging über die Berge nach Porto Moniz.


Porto Moniz

Porto Moniz liegt im Nordwesten Madeiras und wurde nach dem portugiesischen Adligen FranciscoMoniz benannt, der sich hier ansiedelte. Früher lebte Poro Moniz vom Wal- und Fischfang, heute vom Weinanbau und dem Tourismus.

Porto Moniz ist bekannt für seine natürlich entstandenen Badebassins im Lavagestein.

Wir haben hier eine Mittagspause eingelegt und die in Madeira sehr beliebten Espetadas ( Fleischspieße) probiert. Im Restaurant saß noch eine Reiseleiterin, die uns noch einen Restauranttipp für den Abend auf Madeira gegeben hat, da wir erst spät abgelegt haben. 

Nach dem Mittagessen und einem kleinen Bummel durch Port Moniz haben wir uns auf den Rückweg nach Funchal gemacht.


Poncha

Auf dem Rückweg haben wir noch einen kurzen Stopp in einem kleinen Dorf gemacht um unseren obligatorischen Poncha zu genießen.Diese Spezialität darf man sich bei einem Besuch Madeiras auf gar keinen Fall entgehen lassen. Danach haben wir uns in einem Laden noch Madeira Wein gekauft und es ging zurück zum Schiff.



Rua Santa Maria

Die Rua Santa Maria war schon ein bisschen in die Jahre gekommen, woraufhin sich 2011 Maler begannen 200 Türen mit Gemälden zu verschönern. Daraufhin begannen Künstler und Galeristen sich in dieser Gasse niederzulassen.  Nachdem auch Restaurants dazu kamen, folgten bald auch die Touristen. Heute ist die kleine Gasse eine der Attraktionen in Funchal und erfreut sich größer Beliebtheit.Hier haben wir dann auch zu Abend gegessen, bevor es hieß, alle Mann an Bord.

 


In unserer Kabine angekommen, stellte ich mit Erstaunen fest, das während unserer Abwesenheit die Balkonmöbel abgeräumt worden waren. Ein kurzer Anruf an der Rezeption und der Grund war klar, es sollte windig werden und Aida wollte sicher gehen, das nichts über Bord ging.

Und es wurde windig. Nachts sind uns Sachen von den Regalen gefallen und wir haben erst mal alles gesichert. Auch der folgende Seetag wurde schaukelig und wir waren froh, als wir den Tejo und damit Lissabon erreichten. An Bord waren wir schon informiert worden, das aufgrund des schlechten Wetters Porto ausfallen und wir dafür über Nacht in Lissabon bleiben würden.

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