Lissabon 04.02.17

Lissabon 04.02.17

Straßenbahn Nr.28

In Lissabon lagen wir sehr zentral, direkt in der Stadt und der U-Bahn. Dort haben wir uns ein Tagesticket für das ganze öffentliche Netz Lissabons gekauft. Wir sind auf eigene Faust los und hatten uns einiges vorgenommen. Als erstes wollte wir mit der berühmten Straßenbahn Nr. 28 fahren. Da wir recherchiert hatten, das es an der Starthaltestelle immer sehr voll ist, sind wir mit der U Bahn zur Endhaltestelle gefahren. Nach einem kleinen Fußmarsch haben wir diese erreicht und auf die Bahn gewartet. Wir bekamen einen Sitzplatz und sind eine Weile durch Lissabon gefahren. Leider war das Wetter schlecht, es regnete leicht und bald waren alle Scheiben beschlagen und wir konnten nichts mehr sehen. Deshalb sind wir vorzeitig ausgestiegen und mit dem Bus zu unserem nächsten Ziel gefahren.


Padrão dos Descobrimentos

Mit dem Bus ging es den Tejo entlang bis wir auf der Höhe der Christo Staue am anderen Ufer waren. Von dort ging es zu Fuß am Tejo entlang bis zum Padrão dos Descobrimentos. Das Denkmal der Entdeckungen, wie die Übersetzung lautet befindet sich im Stadtteil Belém, direkt am Ufer des Tejo. Es wurde 1960 zum 500. Todestag von Heinrich dem Seefahrer von dem Salazar Regime errichtet.

Es ist 56 m hoch und hat im Inneren ein Auditorium für 101 Menschen mit einer Bühne. Im zweiten Stock befindet sich eine Ausstellungshalle und von dort kommt man auf die Aussichtsplattform.


Torre de Belém

Ein Stück weiter befindet sich das bekannteste Wahrzeichen Lissabons, der Torre de Belém. Neben dem Kloster Mosteiro dos Jéronimos gehört der Turm zu den wenigen hohen Gebäuden, die das Erdbeben von Lissabon 1755 überstanden haben. In 35 Metern Höhe befindet sich eine Aussichtsplattform.

Als Leuchtturm begrüßte er die er die ankommenden Handelsschiffe. 

Das düstere Innere des Turms diente bis ins 19. Jahrhundert als Gefängnis.

 


Mosteiro dos Jéronimus

Das Mosteiro dos Jéronimos, das umgangssprachlich auch Hieroymoskloster genannt wird, ist eines der bedeutendsten Bauwerke Lissabons. beherbergt unter anderem auch die Sarkophage von Fernando Pessoa, Vasco da Gama und Luís de Camões. Im Januar 1502 begonnen, dauerte der Bau 70 Jahre, es beherbergte bis 1834 die Hieronymiten, den Orden des heiligen Hieronymus.Seit 1983 gehört das Kloster zum Unesco Weltkulturerbe.

 


Confeitaria Pastéis de Belém

Unweit des Klosters bilden sich an einer Konditorei Schlangen. Hier gibt es die wohl besten Pastéis de Nata Lissabons. Die Blätterteigtötchen mit Cremefüllung sind wirklich lecker. Auch wir sind in dieser Konditorei eingekehrt und haben uns brav in die Schlange gestellt, bis ein Tisch frei wurde. Wenn man in das Törtchen beißt, weiß man warum schon die Mönche Lissabons diesen Törtchen verfallen waren. Dazu eine Tasse Kaffee und alles ist gut.Nach diesem kulinarischen Highlight ging es für uns wieder zurück in die City Lissabons.


Elevador de Santa Justa

Zurück in Lissabon ging es für uns zum Elevador de Santa Justa. Er verbindet die Stadtteile Baixa und den höher gelegen Chiado miteinander. Errichtet im Jahr 1902 mit Dampf betrieben, wurden 1907 Elektromotoren eingebaut.

Er ist 45 Meter hoch und hat zwei mit Holz verkleidete Kabinen, in denen jeweils 24 Person Platz finden.

Ihr solltet eine kurze Wartezeit einplanen, da der Andrang unter Umständen recht groß ist. Wir hatten Glück und kamen relativ zügig an die Reihe. 

Oben angekommen hat man eine phantastische Aussicht auf Lissabon. 

Wir sind nachdem alle Fotos gemacht waren wieder runter gefahren und haben uns ein Café mit W- Lan gesucht um ein Restaurant für unseren unverhofften abendlichen Aufenthalt in Lissabon zu suchen.

Ein Anruf überraschte uns, Freunde waren zufällig auch in Lissabon, so haben wir uns getroffen und den Abend gemeinsam verbracht. 


Am nächsten Morgen sind wir nach dem Auslaufen zum Frühstück ins Rossini gegangen. Sobald wir den Tejo verlassen hatten, wurde es deutlich schaukeliger, was sich im Tagesverlauf immer mehr verstärkte. Schon nach kurzer Zeit war mir schlecht und ich musste mich hinlegen. Auch meinen Mann erwischte es kurz darauf, so das wir den Tag und auch den Abend, den wir eigentlich im Rossini verbringen wollten, im Bett verbracht haben. Die Wellen waren bis auf Deck 7 zu sehen und ging munter auf und ab. Ich war sehr erleichtert, als wir in A Coruna anlegten. Die Vorhersagen für die Biscaya waren noch düsterer und ich habe ernsthaft überlegt, einfach nach Hause zu fliegen. Ich hatte keine Lust auf weitere Schaukelei. Ich bin geblieben und der Rest der Reise blieb ruhig. 

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