Santiago

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Reiselektüre

Europäische und afrikanische Kultur verschmelzen auf den Kapverden zum kreolischen Lebensgefühl. Der Besucher findet ebenso grüne, ursprüngliche Inseln wie Santo Antão vor als auch nostalgische Kolonialpracht auf Ribeiro. São Vicente mit seiner pulsierenden Musikszene in Mindelo ist das kulturelle Zentrum des Archipels. Ob man zum Wandern, Baden, Surfen oder einfach zum Entspannen kommt - die Inseln im Atlantik bieten dem Besucher ganzjährig ideale Bedingungen.



Die Kapverden

Bild Quelle: Master Yachting
Bild Quelle: Master Yachting

Die Kapverdischen Inseln werden auch "Inseln der Glückseligkeit" genannt. Diesen Beinamen verdanken sie dem Umstand, das sie aufgrund ihrer Vegetation geografisch betrachtet zu Makaronesien gehört, was nichts anderes bedeutet als Inseln der Glückseligkeit. Die Kapverden liegen im Zentralatlantik vor der Westküste Afrikas. Sie bestehen aus 10 Inseln, von denen neun bewohnt sind. Man unterscheidet zwischen den nördlichen Inseln über dem Wind und den südlichen Inseln unter dem Wind.

Santiago

Santiago ist die größte der kapverdischen Inseln und zählt zu den Inseln unter dem Wind. Sie ist bekannt für ihre Strände und der portugiesisch-afrikanischen Kultur. Außerdem spielte sie eine große Rolle zu Zeiten des Sklavenhandels. In Cidade Velha, dem historischen Zentrum der Stadt Ribeira Grande, erinnert der Pranger aus Marmor an den Ort, an den die Sklaven früher gefesselt wurden. Diese wurden hier verkauft und dann nach Brasilien und in die Karibik verschifft. 

Praia

Praia ist die Hauptstadt der Kapverden und hat knapp 160.000 Einwohner. Die Altstadt wird von den Bewohnern Plateau genannt, da sie auf einem Felsplateau über dem Atlantik liegt. Wir wollten uns Praia ansehen und haben dafür den kostenpflichtigen Shuttlebus der Reederei genutzt. Das Tagesticket kostete 9,90€. Man kann auch in die Stadt laufen, diese liegt aber wie oben beschrieben etwas oberhalb des Hafens und der Weg führt an einer wenig einladenden, viel befahrenen Straße ohne Schatten entlang.

Quartel Jaime Morta

Auf dem Weg zum Präsidentenpalast liegt das Quartel Jaime Morta. Es wurde zwischen 1823 und 1826 als Militärakademie erbaut. Zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert wurde das Gebäude ausgebaut und modifiziert. Nach der Unabhängigkeit von Portugal wurde das Quartel nach Jaime Morta benannt, einem kapverdischen Freiheitskämpfer, der im Unabhängigkeitskrieg getötet wurde. Das Quartel wurde 2012 restauriert und ein Teil zu einem Militärmuseum umfunktioniert. Es dient aber auch weiterhin als Militärakademie.

Monumento de Diogo Gomes

Auf dem Plateau mit Blick auf das Meer thront das Monument de Diogo Gomes. Der Seefahrer gehörte im Jahr 1455  zu den Entdeckern der Insel. Später wurde er als Richter an den Gerichtshof in Sintra gesandt. In der von ihm verfassten Chronik waren Heinrich der Seefahrer und seine Entdeckungen der Dreh- und Angelpunkt. Diese Chronik ist heute die einzige Quelle die die Wiederentdeckung der Insel durch die Portugiesen beschreibt.

Der Präsidentenpalast

Inmitten eines wunderschönen Gartens hat gut bewacht der Landespräsident der Kapverden seinen Sitz. Das Gebäude im Kolonialstil ist nicht zu übersehen.

Praca Alexandre Albuquerque

Umsäumt von wunderschönen historischen Gebäuden ist der Hauptplatz von Praia. Die Studenten lieben diesen Platz, gibt es hier doch freies W-Lan. In der Mitte des Platzes ist das Denkmal des Kolonialgouverneurs Caetano Alexandre de Almeida e Albuquerque, nach dem der Platz benannt wurde.

Avenida 5 de Julho

Vom Hauptplatz aus sind wir gemütlich die Einkaufsstraße entlang geschlendert. Hier findet Ihr viele schöne kleinen Geschäfte. Hier herrscht reges Treiben und auch eine Tanzgruppe sorgte für gute Unterhaltung.

Mercado de Sucupira

Auf dem Markt Praias findet Ihr alles. Egal ob ihr nur ein paar Lebensmittel sucht oder neue Möbel braucht, hier gibt es alles, was man zum Leben braucht. Der Markt war sehr gut besucht, die Geräuschkulisse wirklich sehr beeindruckend. Uns war es zu voll, so das wir nur ein paar Fotos gemacht haben. Allerdings darf ein Besuch des Marktes bei einem Rundgang durch Praia auf keinen Fall fehlen. 

Nach dem Besuch des Marktes sind wir noch einmal die Einkaufsstraße entlang gelaufen und haben einen schönen Magneten gefunden. Praia war ein totaler Gegensatz zu Mindelo, die Stadt ist voll und quirlig. Wir hatten genug gesehen und sind mit dem Shuttlebus wieder zum Hafen gefahren. 

Straßenhunde auf den Kapverden

Auf den kapverdischen Inseln gibt es zahllose Straßenhunde. In Praia waren sie wirklich an jeder Straßenecke zu sehen. Aber im Gegensatz zu anderen Ländern kümmern sich die Einwohner um diese Hunde. Im Hafen von Mindelo haben wir Arbeiter gesehen, die die Hunde füttern und ihnen Wasser geben. Also gibt es durchaus schlechtere Plätze für ein Straßenhundeleben. Meist liegen sie wie dieser total gechillt herum und schlafen.

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