Leknes / Lofoten

Inhaltsverzeichnis

Die Lofoten

Leknes

1. Henningsvær

2. Der Trollfjord

3. Svolvær

4. Vikten

Die Lofoten

Die Lofoten sind eine Inselgruppe die zu Norwegen gehören. 80 Inseln erstrecken sich nördlich des Polarkreises auf einer Länge von 120 km. Für die Bewohner der Lofoten sind der Fischfang und der Tourismus die Haupteinnahmequelle. Dank des warmen Golfstroms ist das Klima auf den Lofoten relativ mild. Im Sommer wird es selten wärmer als 15 Grad, im Winter liegen die Temperaturen um die 0 Grad. Die Lofoten sind sehr regenreich, das Wetter kann sich hier mehrfach am Tag ändern.

Leknes 28.06.15

Leknes mit seinen 3.000 Einwohnern ist eine der wenigen Städte auf den Lofoten, die nicht von der Fischerei lebt. Dies und das schnelle Wachstum der Stadt sind der Grund dafür, das Leknes nicht die sonst so typische traditionelle Holzarchitektur aufweist. Daher ist sie nicht so malerisch, wie die anderen Städte hier. Die Umgebung von Leknes gilt allerdings als eine der schönsten in Norwegen und ist ideal für Ausflüge in die Natur. Der Hafen von Leknes ist einer der wichtigsten und meistbesuchten Häfen Norwegens für Kreuzfahrtschiffe.

Ausführliche Informationen zum Hafen von Leknes, zu örtlichen Anbietern, öffentlichen Verkehrsmitteln und Ausflügen auf eigene Faust in habe ich hier hinterlegt.

Wir haben in Leknes einen Ausflug über die Reederei gemacht. Mit einem Ausflugsboot ging es von Leknes nach Henningsvær, in den Trollfjord und dann nach Svolvær. Zurück ging es dann über Land mit dem Bus. In Leknes haben wir getendert, da der Hafen zu klein für Kreuzfahrtschiffe ist. Im Hafen angekommen ging es auf ein Ausflugsboot, mit dem wir uns auf den Weg in Richtung Trollfjord machten.

Henningsvær

Henningsvær ist eins der schönsten Fischerdörfer der Lofoten mit ungefähr 500 Einwohnern. Es liegt in der Kommune Vågan auf auf mehreren kleinen Inseln, die durch Brücken miteinander verbunden sind. Die Hauptstraße des Dorfes ist der Hafen, von hier hat man einen tollen Blick auf die Holzhäuser. Henningsvær ist im Winter das Zentrum für die Dorschfischerei weltweit, dann geht es in dem kleinen Hafen hoch her. Seit das Dorf durch eine Brücke mit der Nachbarinsel Austvågøy verbunden wurde, eröffneten sich viele Möglichkeiten für den kleinen Ort. Nun konnten auch Touristen hierher kommen. Heute hat Henningsvær mehrere Hotels, Fischerhütten (Rorbuer) die an Touristen vermietet werden und Restaurants. Neben der Fischerei ist der Tourismus heute das zweite Standbein des Ortes.

Der Trollfjord

Von Henningsvær ging es durch die schöne Landschaft zum Trollfjord. Er ist nur 2km lang und trotzdem einer der schönsten Fjorde  Norwegens. Besonders macht ihn die schmale Einfahrt von nur 100 Meter Breite, so das nur die Schiffe der Hurtigrouten und sehr kleine Kreuzfahrtschiffe hier hereinfahren können. An seiner breitesten Stelle misst er gerade mal 800 Meter. Rechts und links ragen steile Felswände von bis 1000 Metern auf, und im Sommer gibt es noch einige Wasserfälle zu bewundern. Die Einfahrt in den Fjord untermalt mit klassischer Musik und einem Glas Sekt ist wirklich magisch. An der breitesten Stelle haben wir eine kleine Pause eingelegt, bevor wir drehten und den Fjord langsam wieder verließen.

Svolvær

Svolvær ist mit 4800 Einwohnern die größte Stadt der Lofoten. Sie gilt als das Tor zu den Lofoten. Die Hurtigrouten laufen Svolvær täglich an und verbinden die Stadt mit der norwegischen Küste. In Svolvær gibt es auch einen Flughafen, dort starten täglich Maschinen nach Oslo Und Bodø. Die Stadt ist von spektakulären Bergformationen umgeben, was viele Wanderer hierher zieht. In Svolvær haben wir das Schiff verlassen und zu Mittag gegessen. Da die Zeit für das Essen sehr großzügig bemessen war, sind wir nachdem wir satt waren ein wenig durch die Stadt gebummelt. 

Vikten

Mit dem Bus ging es nun zurück nach Leknes. In Gravdal haben wir noch einen Stopp bei der Glasshytta Vikten gemacht. Vikten ist ein kleines Dorf das zwischen steilen Bergen liegt. Seit der Glasbläsermeister Asvar Tangrand 1976 seine Glashütte huer errichtete und seinem Handwerk nachgeht, sind immer mehr Künstler nach Vikten gezogen, um die Kunstszene auf den Lofoten zu bereichern. Es lohnt sich auch einen kleinen Bummel durch dieses winzige Dorf einzuplanen, nachdem man sich die Glasbläser bei der Arbeit angeschaut hat.

Nach dem Besuch des kleinen Dorfes ging es für uns zurück zum Hafen. Wir hatten einen abwechslungsreichen Tag auf den Lofoten. 

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