Helsinki

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Helsinki 23.07.16

Die finnische Hauptstadt ist auch die nördlichste Hauptstadt der Europäischen Union. Helsinki ist mit seinen 650.000 Einwohnern ein beliebtes Ziel bei Ostsee Kreuzfahrten und das hat einen guten Grund, Helsinki ist wunderschön und hat wirklich viel zu bieten.

Glücklich kann sich schätzen, wer einen Mann hat der sich mit viel Liebe und Zeit auf unsere Reisen vorbereitet.Da wir Helsinki auf eigene Faust erkunden wollten, hat sich mein Mann in Reiseführer und Webseiten vertieft und uns wie immer ein tolles abwechslungsreiches Programm zusammengestellt


Eigentlich wollten wir mit der Straßenbahn ins Zentrum Helsinkis fahren. Als auch nach zwanzig Minuten keine kam, haben wir irgendwann beschlossen die knapp 3 km einfach zu laufen. Unser erstes Ziel war die Felsenkirche, wir wollten früh dort sein, da sich schnell Schlangen bilden. Wenn die Ausflugsbusse ankommen, kann man keine wirklich schönen Fotos mehr machen. Wir waren rechtzeitig da, so das wir gleich nach Öffnung mit nur wenigen Besuchern in die Kirche konnten.

Die Felsenkirche

Nach dem 2. Weltkrieg begannen die Brüder und Architekten Timo und Tuomao Suamalainen mit dem Bau der Felsenkirche. Sie schlugen vor, den Felsen weitgehend intakt zu lassen und die Kirche direkt in den Felsen einzuarbeiten, während die Gemeindegebäude am Rand positioniert werden sollten. Dies fand nicht bei allen Bürgern Anklang, so das diese ihren Unmut mit elf mal  auf die Felsen gesprühten Wort Biafra kund taten. Viele fanden den Bau der Kirche so kurz nach dem Krieg unmoralisch, andere hatten Angst vor den Kosten und hätten lieber eine gewöhnliche Kirche gehabt. Der Bau der Felsenkirche kostete 4 Millionen, sie wurde 1969 fertig und trägt seid 1971 den Namen Temppeliaukio.

Von innen ist die Kirche wirklich atemberaubend. Wer Bilder  oder andere Kunstwerke erwartet wundert sich. Das Interieur ist schlicht, aber ausdrucksstark gestaltet. Der aus einem Granitblock bestehende und mit Kupfer überzogene Altar ist ebenso schlicht, wie die blau gestrichenen Bänke die mit lilafarbenem Stoff überzogen sind. Eine wirklich einzigartige und wunderschöne Kirche.....

Chapel of Silence

Mitten in der Stadt, direkt neben dem Einkaufszentrum liegt die Chapel of Silence (Kamppi Kapelle) und ist ein Zufluchtsort zur Selbstbesinnung. Sie steht aufgrund ihrer eigenwilligen Holzstruktur im Gegensatz zu ihrer Umgebung und soll den Menschen eine kurze Flucht vor dem Lärm und der Betriebsamkeit Helsinkis bieten. Das Innere der Kapelle ist genauso bewundernswert wie das Äußere, man spürt gleich die Wärme der Holzwände und das Oberlicht schafft ein Gefühl von Ruhe und Gelassenheit. Wenn man Glück hat und niemand betritt die Kirche, kann man hier eine Stecknadel fallen hören. Die Chapel of Silence ist ein absolutes Muss bei einem Besuch Helsinkis.

Dom zu Helsinki

Für uns ging es nun in Richtung Südhafen, wir wollten den Markt und auch die Markthalle besuchen. Auf dem Weg dorthin kamen wir noch am Dom Helsinkis vorbei. Dieser liegt mitten in der Stadt am Senatsplatz. 350.000 Menschen besuchen das Wahrzeichen Helsinkis jährlich. Der Dom ist die Kathedrale des lutherischen Bistums Helsinkis. Der Dom wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von dem deutschen Architekten Carl Ludwig Engel errichtet. 1852 wurde er nach gut zwanzigjähriger Bauzeit eingeweiht. Der Dom ist überall in der Stadt gut zu sehen.

Am Südhafen Helsinkis befinden sich die Markthalle und der Markt mit seinen unterschiedlichen Ständen. Hier ist wirklich für jeden etwas dabei, viele Stände mit finnischen Spezialitäten wechseln sich mit Kunsthandwerk und Lebensmitteln aller Art ab. Wer hier etwas essen möchte, sollte unter den Netzen der Stände bleiben, die Möwen sind wirklich dreist und klauen einem das Essen aus der Hand. Wir wollten Makkara probieren und die Beste sollte es am Kauppatorin Grilli geben. Diese typische Wurst wird mit allerlei verschiedenen Zutaten ähnlich wie ein Hot Dog serviert und ist wirklich sehr lecker. Gegessen wird hinter dem Imbiss, wir waren begeistert.

Für die Markthalle blieb leider nicht mehr genug Zeit, wir waren uns nicht sicher wie lange wir zum Schiff laufen würden. Zurück ging es immer am Meer entlang, ein wirklich wunderschöner Spaziergang, wir hatten dann doch noch Zeit für eine kurze Pause mit Blick auf das Meer, bevor wir das Schiff erreichten. Helsinki ist wirklich wunderschön, allein die Liegezeit war zu kurz, aber wir werden wiederkommen und uns die Stadt nochmal in Ruhe ansehen.

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