Passau

Passau 22.06.20

Da Kreuzfahrten zurzeit nicht stattfinden können und unsere Reise leider auch corona bedingt abgesagt wurde, wollten wir unsere Heimat erkunden und das ganze doch mit einer Schiffsfahrt verbinden. 

Mit dem Zug ging es nach Passau, mit dem Bayernticket eine günstige und bequeme Alternative zum Auto. Zwei Stunden dauert die Fahrt von München aus mit dem Regionalzug. 

Bild Quelle: Komoot
Bild Quelle: Komoot

In Passau treffen die Donau, der Inn und die Ilz aufeinander und machen damit die Landschaft am Dreiflüsseeck so einzigartig. Besonders ist das dadurch entstehende Farbenspiel, das schwarze Wasser der Ilz, das blaue Wasser der Donau und das grüne Wasser des Inns treffen aufeinander und mischen sich erst einige hundert Meter weiter endgültig. Dazu kommt die barocke Altstadt aus dem 17. Jahrhundert, mit dem Dom St. Stephan, der die größte Domorgel der Welt beherbergt.Über der Stadt thront die Veste Oberhaus, eine Festung aus dem 13. Jahrhundert.

Braustüberl Hacklberg/Bayerischer Löwe

Braustüberl Hacklberg
Braustüberl Hacklberg

Vom Bahnhof aus hielten wir uns in Richtung Innenstadt, nach dem Drogeriemarkt Müller geht es links und dann über  die Donau, um uns wieder links zu halten, in Richtung Braustüberl Hacklberg. Da Brauhaus bietet bayerische und saisonale Küche und hat laut Webseite täglich geöffnet. Aber dort angekommen mussten wir feststellen, das die Webseite nicht auf dem Laufenden ist, Montag ist Ruhetag. Nun hieß es also eine Alternative suchen und es ging zurück in die Stadt.

Unsere Wahl fiel auf den Bayerischen Löwen in der Innenstadt. Wir hatten Glück und haben einen Platz in dem schönen Biergarten bekommen. Der Service ist sehr flott und aufmerksam, das Essen war gut, was will man mehr.

Kristallschiff MS Donau

Nach dem Essen sind wir zu den Anlegern gelaufen, der Weg ist beschildert und gut zu finden. Am Anleger haben wir uns für 16€ pro Person Karten für die 2 stündige Fahrt auf der Donau gekauft, die MS Donau seit 2007 auch Kristallschiff genannt, ist ein ehemaliges Passagierschiff. In Zusammenarbeit mit der Fa. Swarowski entstand ein luxuriöses Ausflugsschiff, mit dem zweistündige Ausflüge auf der Donau angeboten werden. Schon das Eingangsdeck bietet 208 Plätze, Prunkvasen und Wasserfontänen begrüßen die Gäste, eine große Treppe führt zum Mitteldeck, von deren Galerie mit weiteren 180 Plätzen hat man einen wunderschönen Blick auf das untere Deck.

Auf dem Sonnendeck gibt es weitere 350 Sitzplätze, das Deck verfügt über eine kleine Bar, die die Gäste mit Snacks und Getränken versorgt.

Natürlich war Coronabedingt das Schiff alles andere als voll, auch hier greifen die Hygienevorschriften. Man tritt einzeln ein, bekommt einen festen Tisch zugewiesen, während des Aufenthaltes im Schiff herrscht Maskenpflicht, auf dem Sonnendeck nur wenn man sich dort bewegt. Die Hygienevorschriften fanden wir nicht störend und als das Schiff ablegte setzte auch gleich Entspannung ein. Auf dem Sonnendeck sitzend die Landschaft an sich vorbei ziehen zu sehen, hat wirklich etwas Beruhigendes. Von Zeit zu Zeit gibt es über Lautsprecher Informationen zur Landschaft, dies ist aber gut dosiert, so das man den größten Teil einfach die Fahrt auf der Donau genießen kann.Viel zu schnell war die Fahrt vorbei und wir legten wieder in Passau an.

Wir sind noch ein wenig durch die wunderschöne Altstadt Passaus geschlendert, schöne kleine Gassen mit vielen Geschäften laden zu einem Bummel ein. Ein kurzer Besuch im Dackelmuseum sollte unbedingt dazugehören, die drei kleinen Dackel begrüßen schon vor dem Geschäft die Besucher und gewinnen mit Ihrer aufgeschlossenen Art die Herzen.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0