Göteborg 20.09.16

Göteborg 20.09.16

Läppstift Haus

In Göteborg war unser Liegeplatz weit von der Stadt entfernt, so das wir den Shuttlebus der Reederei genutzt haben. Man kommt aber auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Göteborg, ausführliche Hafeninfos findet Ihr hier.

Die Haltestelle des Shuttlebusses war in der Nähe der Oper, so das wir gleich zu unserem ersten Anlaufpunkt konnten, dem Lippenstift Haus.

Das rot- weiße Bürogebäude ist ein Wahrzeichen Göteborgs und liegt am Lilla Bommen 1, direkt am Gästehafen. Auf dem Hochhaus befindet sich eine Aussichtsplattform von der aus man einen tollen Blick auf Göteborg hat. Wir sind nicht hinauf gefahren, da das Wetter nicht so gut war und haben lieber ein wenig den kleinen Hafen erkundet.

 

 

Maritiman Museum

Wer von Westen in die Innenstadt Göteborgs kommt, passiert am Südufer des Göta älv 20 miteinander vertäute Schiffe, die das Maritiman Museum bilden.

Die Museumsschiffe sind:

  • Das Löschboot
  • Der Schlepper
  • Das Feuerschiff
  • Der Zerstörer
  • Das U Boot

Ein guter Tipp für Familien bei schlechtem Wetter, es gibt viel zu erkunden, im U Boot ist ein wenig Kletterei vonnöten.

 

Die Oper Göteborgs

Auch die Oper befindet sich am Lilla Bommen am Ufer des Göta Älv. Sie wurde vom Architekten Jan Itzikovitz entworfen und 1994 mit dem Stück Aniara von Harry Martinson eingeweiht, ist 32 Meter hoch und hat eine Fläche von 27.000 qm.

 

Die Oper hat zwei Konzertsäle, der Hauptsaal fasst auf 500 qm 1300 Besucher und wird von 1000 Scheinwerfern beleuchtet. 

Außer Opern werden hier auch Ballette, Musicals und Shows aufgeführt.

Feskekôrka

Ein weiteres Wahrzeichen Göteborgs ist die Feskekôrka, eine Fischmarkthalle die Ihren Namen ihrer baulichen Ähnlichkeit mit einer Kirche verdankt.

Wer Fisch mag ist hier genau richtig, nirgendwo sonst in Schweden findet man eine so umfangreiche und frische Auswahl von fangfrischen Fischen, Schalen - und Krustentiere.

An den Giebelseiten der Markthalle befinden sich Fischrestaurants mit einer gut sortierten Speisekarte, bei gutem Wetter gibt es auch eine Außenbewirtung mit Blick auf den Rosenlundskanal.

Leider konnten wir die Markthalle nicht anschauen, da wir Sonntags in Göteborg waren und sie geschlossen hatte.

 

Haga

Eine Besuch des Stadtviertels Haga mit seinen traditionellen Holzhäusern, kopfstein gepflasterten Straßen und der Festung Skansen Kronan ist Pflicht bei einem Besuch in Göteborg.

Die bescheidenen Holzhäuser der ehemaligen Arbeitervorstadt Haga sollten eigentlich abgerissen werden, heute reihen  sich in der Fußgängerzone Haga Nygata kleine Boutiquen , Cafés und Restaurants aneinander. Obwohl immer mehr Touristen hieher kommen, hat das Viertel seinen Charme behalten und die Einheimischen sind noch in der Überzahl.

 

Saluhallen

Am Kungstorget liegt die Markthalle Göteborgs, die 2012 umfassend renoviert wurde. Waren vor der Renovierung noch weit über 90 Geschäfte unter ihrem Dach zu finden, so sind heute 40 kleine Geschäfte und Lokale hier vereint. Als Besucher Göteborgs sollte man auf jeden Fall auch in den Saluhallen essen, an diesem Ort mit langer Tradition sind echte Geschmackserlebnisse garantiert. Auch wir haben uns spontan entschieden bei Kök & Bar die in Schweden nicht wegzudenkenden Köttbullar zu essen. Authentischer geht es fast nicht.

7:ans Ölhall

Direkt gegenüber der Markthalle befindet sich der Pub 7: ans Ölhall, die älteste Bierhalle Göteborgs. Hier findet man eine große Auswahl der verschiedensten Bieren. Der Pub erfreut sich großer Beliebtheit und ist meist gut besucht. Wir haben hier einen letzten Stopp vor dem Rückweg zum Schiff eingelegt. Im Pub scheit fie Zeit stehengeblieben zu sein, vieles ist hier belassen worden, wie es früher einmal war. Wir haben einen Platz auf der Terrasse bekommen und bei einem guten schwedischen Bier das Treiben in der Kungstorget beobachtet.

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