Das Beste von Great Britain Teil 2

Belfast 13.05.18

Titanic Museum

In Belfast haben wir einen Ausflug über Phönix gebucht. Es ging zum Titanic Museum mit anschließender Stadtrundfahrt. Wir hatten keine große Erwartungen an Belfast und wurden angenehm überrascht. Die Hauptstadt Nordirlands, in der die Titanic gebaut wurde, ist mit ca. 340.000 Einwohnern nach Dublin die zweitgrößte Stadt Nordirlands.

Bei unserer Stadtrundfahrt haben wir einen ersten Eindruck von Belfast bekommen. Bei unserem nächsten Besuch werden wir uns die Stadt genauer anschauen.


Queens University Belfast

Die Wurzeln der Universität reichen bis zum Jahr 1810 zurück. Gegründet wurde sie unter dem Namen Queens College. Der Schwerpunkt dieser Uni liegt im technischen Bereich, sie hat 1600 Dozenten und 25.000 Studenten.

Das Gebäude und die Aussenanlagen sind wirklich sehenswert, unweit des College`s ist der botanische Garten, für den uns bei diesem Ausflug leider die Zeit fehlte.


Belfast City Hall

Das Rathaus von Belfast ist wirklich sehenswert. Schon von außen ist das Gebäude sehr beeindruckend, von innen mit seinen vielen Buntglasfenstern noch mehr. 

In den Parkanlagen befindet sich ein Kriegerdenkmal, das an die Gefallenen des ersten Weltkriegs erinnert und eine Gedenktafel mit allen Namen der Opfer des Titanic Unglücks im Jahr 1912.


Nach diesen Eindrücken von Belfast ging es für uns zurück zum Hafen. An diesem Abend erwartete uns das Buffet Magnifique, das sich bei den Gästen von Phönix großer Beliebtheit erfreut. Die Küche hatte sich kräftig ins Zeug gelegt und feine Sachen in toller Dekoration angerichtet.

Ullapool 14.05.18

In Ullapool wurde getendert. im Hafen angekommen wurden wir typisch schottisch mit Dudelsackmusik begrüßt. Wir hatten einen Ausflug über Phönix gebucht, es ging zum Loch Ness und Urquhart Castle, anschließend weiter nach Inverness.


Urquhart Castle

Urquhart Castle war einst eine der größten Burgen Schottlands und war in seinen 500 Jahren immer wieder Angriffspunkt bei diversen Schlachten. Bis in die 1500er Jahre wurden die Burg und das Tal regelmäßig überfallen. Die letzten Regierungstruppen sprengten die Burg, als sie diese aufgeben mussten, so ist heute außer ikonischer Ruinen nicht mehr allzuviel zu sehen. Trotzdem erhält der Besucher einen guten Eindruck über das Leben im Mittelalter.

Direkt am Loch Ness gelegen ist Urquhart Castle unbedingt einen Besuch wert. Im Gebäude mit einem Café und einem Souveniershop befindet sich außerdem ein Kino, dort wird in einem kurzen Film die Geschichte der Burg erzählt.

 


Inverness

Inverness ist die ist die grüßte Stadt und das kulturelle Zentrum der Highlands, hier fließt der Ness in den Moray Firth. Die Sehenswürdigkeiten sind die Inverness Cathedral aus dem 19. Jahrhundert, sowie die Kirche Old High Stephen`s. Ansonsten hat Inverness außer vielen schönen Geschäften nicht viel zu bieten. Wir haben uns bei der obligatorischen Suche nach einem schönen durch die Geschäfte gearbeitet und sind dann zurück zum Bus gegangen.

Kirkwall 15.05.18

In Kirkwall haben wir einen Ausflug über Phönix gebucht. Unser erster Programmpunkt war der Besuch einer Whiskybrennerei mit Tasting. 

Nach einer kurzen Fahrt haben wir die Brennerei Highland Park erreicht. Unser Guide für diesen Tag war Lorraine, eine wirklich entzückende Dame. Sehr engagiert und unterhaltsam hat sie uns durch die Brennerei geführt und uns alles wissenswerte über das Brennen von Whisky erzählt. Natürlich wurde auch probiert, was am frühen Morgen auch nicht ganz ohne Folgen blieb. Es wurde später ein sehr lustiger Ausflug.

Nach der Führung wurde auch kräftig Whisky gekauft, bevor es wieder zum Bus ging.

Italienische Kapelle

Domenico Chiocchetti war mit vielen Leidensgenossen als Kriegsgefangener auf die Oakney Inseln gebracht worden, um dort im Camp 60 riesige Barrieren aus Fels Meer zu errichten. Da ihm auf der Insel eine Kirche fehlte, begann er kurzerhand mit seinen Kameraden mit dem Bau der italienischen Kapelle.

Als der Weltkrieg vorbei war, blieb Domenico freiwillig auf der Insel, um den Bau seiner Kapelle fertig zu stellen.Als er die Kapelle fertig gestellt hatte, verließ er die Oakney Inseln und ging zurück nach Italien und die Kapelle begann langsam zu verfallen.1958 gründeten die Bewohner der Oakneys ein Komitee zur Erhaltung der Kapelle. sie wollten allerdings die Restaurierung der Werke Domenicos von ihm selbst restaurieren lassen, so das er nochmal zurückkehrte und seine Bilder auffrischte. Seither kümmern sich die Bewohner der Insel darum,das die Kapelle in gutem Zustand bleibt.


St. Magnus Kathedrale

St. Magnus ist die nördlichste Kathedrale Großbritanniens und erinnert seit 850 Jahren an den heiligen Magnus, der auch hier begraben ist. St Magnus lebte um 1100 Nach Christus. Er wurde zusammen mit seinem Bruder Earl von Orkney, bis dieser ihn nach Streitigkeiten hinrichten ließ.  Nach seinem Begräbnis beobachteten die Bewohner der Insel erste Wunder, sogar Bischof William the Old  wurde auf dem Grab von Magnus von seiner Blindheit befreit. Heute feiern die Einwohner der Oakneys den heiligen Magnus an seinem vermutlichen Todestag, dem 16. April.

In der Kathedrale hängt eine Gedenktafel, die an den U Boot Angriff von Kapitän Leutnant Günter Prien auf das Schlachtschiff Royal Oak das im Hafen lag. Hierbei kamen 800 Matrosen ums Leben.

Nun hieß es zurück zum Hafen, wir hatten einen tollen Ausflug, dank der großartigen Lorraine, unserm Busfahrer Attila und dem Bordpfarrer, der unseren Ausflug begleitet hat und sich mit Attila ein lustiges Wortgefecht um eine Flasche Whisky lieferte, das neben dem konsumierten Whisky auch zu unserer wirklich tollen Stimmung bei diesem Ausflug gesorgt hatte. Dies war einer der lustigsten, aber auch informativsten Ausflüge, die wir je erlebt haben.


In Dundee sind wir auf eigene Faust nach Edinburgh gefahren. Wir sind vom Hafen aus bis zum Bahnhof gelaufen, dieser ist ca, 2,5 km und einen Fußmarsch von ca. 45 Minuten vom Cruisetermial entfernt. 

Die Fahrkarten haben wir vorab gekauft und am Automaten ausgedruckt, die Tickets kosten ungefähr 28 €, die Fahrtzeit beträgt je nach Verbindung zwischen 1 bis 1,5 Std.

scotrail.co.uk

 


Edinburgh 16.05.18

Calton Hill

Vom Bahnhof ging es für uns direkt zum Calton Hill. Der Aufstieg auf den Berg ist gut zu bewältigen. Vom Calton Hill hat mein einen grandiosen Blick auf Edinburgh und er darf bei einem Besuch dieser Stadt sicherlich nicht fehlen. Auf dem 103 Meter hohen befinden sich Denkmäler und Gebäude, und erinnern an wichtige Ereignisse aus der schottischen Geschichte. Wir haben uns eine gute halbe Stunde dort aufgehalten und in aller Ruhe umgesehen.


New Calton Burial Ground

Auf unserem Weg zur offiziellen Residenz der Queen in Schottland haben wir die Abkürzung über den Friedhof genommen. Dieser wurde als Ersatz für Old Calton Burial Ground gebaut. Er liegt an einem steilen Südhang und von hier aus kann man das Palace of Hollyroodhouse schon sehen. 

Die Grabstätten sind alt und zum Teil wirklich beeindruckend.


The Royal Mile

Die Royal Mile liegt in der Altstadt Edinburghs und vom Edinburgh Castle zum Holyrood Palace und idt tasächlich ca. eine Meile lang. Sie wird regelmäßig für Paraden und Festzüge genutzt. Sie ist die meistfrequentierte touristische Straße der Stadt. Überall sind schöne kleine Geschäfte, die zum Bummeln und flanieren einladen. Wir sind sie vom Holyrood Palace zum Edinburgh Castle gelaufen.


Palace of Holyroodhouse

Die offizielle Residenz der Queen in Schottland kann besichtigt werden, die Tour dauert 1,5 Stunden und wird mit Audioguides durchgeführt. Die Tickets kosten ab 20€ und können vor der Reise gekauft werden. 

Wir haben uns nur kurz im Souvenirshop umgesehen und haben unseren Weg durch Edinburgh fortgesetzt. Von hier startet die Royal Mile, die wir uns ansehen wollten.


Pulled Pork

Das wollten wir unbedingt probieren. Es gibt das Fleisch in einem Brötchen und man kann aus mehreren Saucen auswählen. Ein leckerer Snack den wir uns gegönnt haben.


Edinburgh Castle

Edinburgh Castle liegt am Ende der Royal Mile auf dem Castle Rock. Durch seine Lage war es leicht zu verteidigen und hielt mehreren Belagerungen statt.Es wurde mehrfach zerstört und wieder aufgebaut, so das sich heute viele Baustile hier wieder finden.

Die One O`Clock Gun wird außer am Sonntag täglich um Punkt 13 Uhr abgefeuert. Früher justierten die Seefahrer ihre Chronometer nach diesem Signal, heute dient als Touristenattraktion. 

Die Burg kann ab 09:30 Uhr morgens besucht werden, Die Tickets können vorab gekauft werden, was auch sinnvoll sein kann, da sich in der Hochsaison am Eingang lange Schlangen bilden. 

Auch für das Abfeuern der Kanone sollte man sich frühzeitig einen guten Platz sichern um eine gute Sicht zu haben.Nach dem Abschuss haben die Zuchauer noch Gelegenheit sich mit dem Soldaten fotografieren zu lassen, aber auch hier sollte man schnell sein. Wir hatten Glück und haben noch ein schönes Foto bekommen.


Mit dem Besuch von Edinburgh Castle endete unser Tag in dieser schönen Stadt mit vielen unterschiedlichen Eindrücken. Zurück in Dundee sind wir noch kurz durch die Stadt gelaufen, um danach auf das Schiff zurück zu kehren.

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