Mittelmeer mit Valencia MS 2 08.10.-15.10.19

Mittelmeer mit Valencia 08.10.-15.10.19

Mittelmeer mit Valencia, eine Reise mit der Mein Schiff 2. Eine wirklich wunderschöne Reise mit tollen Häfen die angelaufen werden wie zum Beispiel Rom, La Spezia, Cannes und Valencia. Es war eine abwechslungsreiche Woche auf einem tollen Schiff.

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Anreise

Wir sind auf eigene Faust nach Mallorca angereist. Vom Flughafen aus sind wir mit der Buslinie A1 zum Hafen gefahren.  An der Bushaltestelle 547 vor dem Terminal fährt die Buslinie A1, die Euch vom Flughafen nach Palma bringt. Früher fuhr die Linie bis zum Hafen, heute müsst Ihr an der Haltestelle Passeig Mallorca in die Linie 1 Richtung Portopi umsteigen. Die Fahrt kostet 5€ pro Person, eine wirklich günstige Alternative zum Transfer von TUI. Allerdings sollte man sich vorher anschauen an welchem Pier das Schiff liegt, da es unterschiedliche Haltestellen am Hafen gibt. Liegt Euer Schiff an der Muelle de Poniente ist die richtige Haltestelle Estacio Maritima. Von hier ist es nur ein kurzer Weg zu den Terminals. Liegt Euer Schiff an der Disque del Oeste fahrt Ihr bis zur Endhaltestelle Esola Nautica. Von hier geht Ihr ca. 15 Minuten durch den Hafen zum Terminal. Wir wussten nicht wo unser Schiff liegt und sind an der falschen Haltestelle ausgestiegen. Also hieß es für uns mit den Koffern einmal das Hafenbecken zu umrunden.

Ausführliche Informationen zum Hafen von Mallorca, zu örtlichen Anbietern, öffentlichen Verkehrsmitteln und Ausflügen auf eigene Faust habe ich Euch hier hinterlegt.

Über das Schiff

Die Mein Schiff 2 ist das jüngste Schiff der Flotte. Sie wurde im Februar 2019 getauft und ist seither für TUI Cruises im Dienst. Die MS2 hat eine Länge von 386 Metern und bietet bis zu 2894 Passagieren Platz. Ca. 1000 Besatzungsmitglieder sind auf dem Schiff beschäftigt. Damit ist das jüngste Flottenmitglied genauso groß wie das Schwesterschiff MS1. Beide Schiffe sind derzeit die größten in der Flotte. Die MS2 verfügt über 12 Restaurants und 15 Bars und Lounges. Beide Schiffe haben ein neues Design und verfügen über 180 Kabinen mehr als die früheren vier Neubauten von TUI Cruises. Trotz allem ist das Verhältnis Platz pro Gast immer noch besser als bei den Konkurrenzunternehmen. 

Die Kabine

Wir hatten eine Balkonkabine auf Deck 8 gebucht. Die Kabine war sehr geräumig. Besonders zu erwähnen ist der Stauraum bei den Schiffen von TUI Cruises. Hier gibt es wirklich genug Platz für die Kleidung. Viele Schubladen sorgen dafür, das alles gut untergebracht werden kann. Auch ausreichend Steckdosen und USB Anschlüsse sind vorhanden, so das es beim Aufladen einzelner Geräte keine Probleme gibt. 

Rom 10.10.19

Seit 1871 ist Rom die Hauptstadt Italiens. Der Legende nach wurde sie von Romus und Remulus gegründet. Die Wölfin, die die beiden Brüder gesäugt hat, ist bis heute das Symbol der Stadt. Mit 2,8 Millionen Einwohner ist sie die bevölkerungsreichste Stadt Italiens. Aber Rom ist auch reich an kulturellen Schätzen und Sehenswürdigkeiten. Die antike Altstadt gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Auf sieben Hügeln erbaut bietet Rom seinen Gästen alles, was einen guten Städtetrip ausmacht.

Ausführliche Informationen zum Hafen Civitavecchias, zu örtlichen Anbietern, öffentlichen Verkehrsmitteln und Ausflügen auf eigene Faust habe ich Euch hier hinterlegt.

Wir hatten den Transfer nach Rom über Civitatours gebucht. Der Transfer nach Rom hat 44€ für zwei Personen gekostet und war damit günstiger als der Transfer über die Reederei. Das Hafengelände haben wir mit einem kostenlosen Shuttle verlassen. Dieser brachte uns direkt zum Busbahnhof von dem auch die Ausflüge starten. Es ging zügig los und aufgrund der Verkehrslage am Sonntag, erreichten wir Rom bereits nach einer Stunde. Zu Fuß haben wir uns auf den Weg zum Hügel Aventis gemacht, wo wir uns einen Geheimtipp ansehen wollten. Das Aventis Key Hole.

Aventis Key Hole

Über die Via di Santa Sabina gelangten wir auf den Aventis. Der Spaziergang ist wunderschön und wir bekamen einen Eindruck von Rom abseits des Massentourismus. Bevor wir die grüne Tür mit dem berühmten Schlüsselloch erreichten, kamen wir am Giardino degli aranci vorbei. Das ist ein kleiner Park mit vielen Orangenbäumen, an dessen Ende wir einen atemberaubenden Ausblick auf den Tiber und den Petersdom hatten. Nach einem kurzen Stopp und dem obligatorischen Selfie ging es weiter auf die Piazza dei Cavalieri di Malta. Hier hatte sich bereits eine Schlange gebildet und die Anstehenden warteten darauf endlich selbst einen Blick durch das Schlüsselloch werfen zu können. Nach 30 Minuten waren wirnan der Reihe, mit beiden Handys und der Kamera bewaffnet. Nach einem Blick durch das Schlüsselloch durch das man hinter einem Laubengang den Tiber und direkt in der Mitte die Kuppel des Petersdom sehen kann, hieß es nun die Kamera draufhalten und hoffen, das die Fotos gelingen. Dies ist durch die unterschiedlichen Lichtverhältnisse nicht ganz einfach. Zu viel Zeit für das perfekte Foto hat man nicht, die anderen wollen ja auch ran. Gelohnt hat sich dieser Besuch auf jeden Fall.

Mercato Centrale

Was gehört zu Italien? Eine gute Pizza.  Das Frühstück hatten wir aus fallen lassen, um im Mercato Centrale direkt neben dem Hauptbahnhof die angeblich beste Pizza Roms zu probieren. Die Pizzeria war schnell gefunden, zwei Sitzlätze zu finden erwies sich als schwierig. Mittags ist es in den Markthallen sehr voll. Wir haben dann doch zwei Plätze an der Theke bekommen und unsere Pizza bestellt. Diese wird frisch zubereitet, man bekommt eine Nummer. Diese wird aufgerufen wenn die Pizza fertig ist. Wir haben uns für eine schlichte Margarita entschieden und was soll ich sagen, die Pizza war super. Ob sie die beste in Rom ist können wir nicht beurteilen, sehr lecker war sie allemal.

Die spanische Treppe

Ein Muss bei einem Besuch Roms ist die spanische Treppe. Bei unserem ersten Besuch in Rom war sie leider nicht im Programm. Wir sind von oberhalb gekommen und haben uns noch in der Kirche Santa Trinita dei Monti umgesehen. Eine kleine Pause in der Kirche ist empfehlenswert, sie ist von innen wirklich schön. Die spanische Treppe wurde ab  1723 erbaut, ein bis zu diesem Zeitpunkt wild bewachsener Abhang. Er  führte zur Piazza di Spagna herab und wurde damals als als unpassender Abschluss des mittlerweile bebauten Stadtgebietes empfunden. 

Heute ist es nicht mehr erlaubt, sich auf die spanische Treppe zu setzen, da zu viele Menschen die Treppe hinauf und hinunter wollen. Die Sitzenden machen es allen anderen unmöglich die Treppe zu nutzen. Die Einhaltung dieser Regel wird von Ordnungsdiensten streng überwacht. Jeder der versucht sich doch zu setzen, wird unter Einsatz einer Trillerpfeife aufgefordert aufzustehen. 

Gelateria Valentino

Auf dem Weg zum Trevi Brunnenhaben wir uns noch ein Eis in einer der beliebtesten Eisdiele gegönnt, der Gelateria Valentino. Hier bekommt man wirklich gutes Eis mit sehr freundlichem Service.  Wir haben unser Eis im Laden gegessen um die tolle Atmosphäre in Ruhe genießen zu können.

Trevi Brunnen

Da der Trevibrunnen bei unserem ersten Besuch in Rom eine Großbaustelle war, haben wir es uns nicht nehmen lassen, ihn uns fertiggestellt und in voller Pracht noch einmal anzuschauen. Der Trevi Brunnen ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Roms. Baubeginn war 1732 unter Papst Clemens XII., fertiggestellt wurde er 1762. Mit eine Höhe von 16 Metern und einer Beckenlänge von 50 Metern ist er der größte Brunnen Roms. Der Trevi Brunnen ist eine gute Einnahmequelle für die Stadt, ein Aberglaube macht dies möglich. Wirft man eine Münze mit der rechten Hand über die linke Schulter-oder umgekehrt-, kommt man wieder nach Rom zurück. Wirft man eine zweite Münze, verliebt man sich in einen Römer oder eine Römerin. Wer gar eine dritte Münze wirft, wird diesen Menschen auch heiraten. Durch diesen Brauch kommen jährlich über 500.000 Euro zusammen, die für gute Zwecke gespendet werden. 

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Bei Meine LandausflügeGet your Guide und Viator findet Ihr tolle Ausflüge meist deutlich günstiger als bei den Reedereien. Sie finden in kleinen Gruppen statt, die Abholung erfolgt am Schiff mit pünktlich zurück Garantie. Bei fast allen Touren habt Ihr eine deutschsprachige Reiseleitung. Die Ausflüge sind kostenlos stornierbar bis 15 Tage vor dem Ausflugsdatum, Geld zurück Garantie, wenn das Schiff den Hafen nicht anlaufen kann.

La Spezia 11.10.2019

Die Stadt mit ihren ca. 110.000 Einwohnern liegt wunderschön am Golfo della Spezia an der ligurischen Küste. Das Umland von La Spezia hat viel zu bieten. Pisa ist nur wenige Kilometer entfernt und nicht weit von La Spezia erheben sich die steilen Berge der Cinque Terre aus dem Meer. 

Ausführliche Informationen zum Hafen von La Spezia, zu örtlichen Anbietern, öffentlichen Verkehrsmitteln und Ausflügen auf eigene Faust habe ich Euch hier hinterlegt.

Die meisten Kreuzfahrer nutzen La Spezia zu Ausflügen in die Umgebung. Pisa und Florenz sind mit dem Zug gut zu erreichen. Beliebt sind auch Ausflüge nach Cinque Terre. Wir wollten uns einen ruhigen Tag machen und sind einfach in La Spezia geblieben. Der Hafen La Spezias liegt sehr zentral, zum Zentrum der Stadt sind es nur ein paar Minuten. Vom Hafen aus haltet Ihr Euch nach links und bummelt ein wenig an der wunderschönen Strandpromenade entlang. An deren Ende geht es rechts ab in Richtung Zentrum.

Farinata

Das Frühstück an Bord haben wir heute wieder ausfallen lassen, wir wollten Farinata probieren, eine Spezialität der Region. Farinata ist ein Pfannkuchen der aus Kichererbsenmehl, Olivenöl, Wasser und Salz hergestellt wird. Sie wird heiß gegessen, da der Teig sehr schnell hart wird, wenn er erkaltet. Die typische Farinata gibt es in der Pizzeria La Pia Centenaria.

Caffeteria Orefeci

In der Caffeteria Orefeci haben wir uns noch einen Espresso und einen Cappuccino getrunken. Der Kaffee ist sehr gut und wir für beides 2.50€ bezahlt. Auch viele Einheimische genießen ihren Kaffee gerne hier.

Pizzeria Pulcinella

Wir hatten uns von zu Hause schon ein Restaurant ausgesucht, in dem wir essen wollten. Dort angekommen wurde uns von einer netten Dame abgeraten in diesem Restaurant zu essen. Also sind wir auf der Suche nach einem Restaurant durch La Spezia gelaufen. Unsere Wahl fiel auf die Pizzeria Pulcinella. Die Pizza war sehr gut, das Tiramisu vom Feinsten und günstig war es auch. 35€ für Zwei Pizzen, Tiramisu und eine Flasche Wein fanden wir sehr fair. 

Nach dem Essen sind wir langsam zurück zum Schiff geschlendert, wir hatten einen tollen Vormittag in La Spezia. Es ist durchaus empfehlenswert, auch mal einen ruhigen Tag ohne straffes Programm zu verleben. Auch wenn wir das nächste Mal in La Spezia wahrscheinlich eher einen Ausflug ins Umland machen würden. 

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