Korfu 2017

Korfu 26.09.17

Korfu ist die grünste der griechischen Inseln, hat die schönste Stadt Griechenlands und weiß einfache jeden Besucher zu begeistern. Schon Kaiserin Sissi verliebte sich in Korfu und ließ sich hier ein Schloss bauen. Korfus Altstadt wurde 2007 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt, sie ist reich an interessanten Gebäuden, viele kleine Geschäfte, Bars und Restaurants laden zum Shoppen und Genießen ein.

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Um sich auf unsere Reisen vorzubereiten, liest mein Mann sehr gerne "Gebrauchsanweisungen"  für die anstehenden Destinationen. Diese werden von Deutschen geschrieben, die in dem jeweiligen Land oder der jeweiligen Stadt leben und über Sitten und Gebräuche plaudern . Darüber hinaus haben wir aus diesen Büchern schön viele tolle Tipps für Sehenswürdigkeiten und Restaurants erhalten. Wir können diese kleinen Bücher nur sehr empfehlen, auf manche Highlights unserer Ausflüge wären wir ohne sie nicht gekommen.


Wir haben Korfu auf eigene Faust erkundet, zumindest Korfu Stadt. Vom Hafen aus geht es links in Richtung Altstadt, diese ist gut fußläufig zu erreichen, schaut bitte nur auch manchmal auf Eure Füße, die Bürgersteige haben schon bessere Zeiten gesehen. Wir wollten allerdings nicht in die Altstadt, sondern zur Mühle in der Garitsa Bucht, die einen Spaziergang von ca.60 Minuten vom Hafen entfernt ist. Den größten Teil des Weges geht es am Meer entlang, mit wunderschönen Aussichten.

Neue Festung

Stolz erhebt sich die Neue Festung über Korfu Stadt. Sie wurde von den Venezianern und den Einwohnern Korfus zwischen 1576 und 1645 erbaut. Durch die permanente Bedrohung durch die Türken war es notwendig geworden, Korfu mit einer neuen Befestigungsanlage zu schützen. Für den Bau der Festung mussten 2000 Häuser der Einwohner Korfus abgerissen werden, dies geschah nicht nur um Baumaterial zu gewinnen, sondern auch, um durch die gewonnene frei Fläche die Stadt besser verteidigen zu können. Das führte dazu, das Korfu Stadt heute den wahrscheinlich größten Platz in Europa hat, die berühmte Esplanade.

Alte Mühle

Die alte Mühle liegt in der Bucht von Garitsa, es geht immer am Meer entlang bis man das Ende der Bucht erreicht. Zu Fuß ist man von der Festung aus ca. 30 Minuten entlang der Promenade unterwegs. Der Weg ist sehr schön, es geht immer am Meer entlang und Ihr könnt bei Eurem Spaziergang die wunderschöne Aussicht genießen. Leider fing es schon am Hafen an, leicht zu nieseln, so das wir nur kurz zur Mühle gegangen sind und als der Regen heftiger wurde erst mal das nahe gelegene Restaurant aufgesucht , das wir schon zu Hause recherchiert hatten.

Restaurant Avli

Wir sind aufgrund vieler guter Bewertungen und die Nähe zur alten Mühle auf dieses Restaurant gestoßen und wurden nicht enttäuscht. Wir haben uns einige Vorspeisen bestellt, dazu gab es selbst gebackenes Brot. Das Essen war super, der Service sehr freundlich, die Preise sind moderat. Genau das Richtige nach unserer kleinen Wanderung.

Nach dem Essen spielte auch das Wetter wieder mit, so das wir noch einen zweiten Abstecher zur Mühle gemacht haben, um diese bei Sonnenschein fotografieren zu können.

Britischer Friedhof

Der britische Friedhof ist noch ein kleiner Geheimtipp und ein wunderschöner Ort der Ruhe. Er liegt etwas abseits der Altstadt und wird seid seiner Geburt im Jahr 1927 von George Psailas gepflegt. Im April kann der Besucher wilde Orchideen in voller Blüte bewundern, aber auch bei unserem Besuch im Mai gab es viele blühende Pflanzen. Ein Glöckchen am Eingang meldet George Besucher an, die er sehr gerne begrüßt und auch immer für einen kleinen Plausch bereit ist. Ansonsten gibt es viele schöne Grabstätten, die viel von den Schicksalen der Toten erzählen, was mich an dem einen oder anderen Grab sehr berührt hat. Wir haben uns eine gute Stunde auf dem schattigen Friedhof, der auch heute noch genutzt wird, aufgehalten. Wer genug Zeit hatte, sollte hier unbedingt vorbei schauen.


Nach dem Besuch des Friedhofs sind wir durch die Altstadt zum Hafen zurück gelaufen. Die Altstadt mit ihren kleinen Gassen und dem venezianischen Einschlag ist wirklich einen Besuch wert. Ein guter Auftakt unserer Adria Reise

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