Dover/ Canterbury 05.02.20

Dover/Canterbury 05.02.20

Von Dover aus sind wir mit dem Zug nach Canterbury gefahren. Es gibt kostenpflichtige Shuttlebusse in die City von Dover, diese kosten 9 Pfund pro Person, es kann auch mit Euro bezahlt werden. Wir haben auf den Shuttlebus verzichtet und sind zu Fuß ca. 30 Minuten zum Bahnhof gelaufen. Die Tickets nach Canterbury haben wir vorab im Internet bestellt und am Bahnhof ausgedruckt, die Fahrt dauert je nach Zugverbindung 15 Minuten.


Direkt gegenüber des Bahnhofs Canterbury führt eine Fußgängerbrücke über eine viel befahrene Straße ins Zentrum von Canterbury. Wir sind direkt zur bekannten Kathedrale Canterburys gegangen, um diese zu besichtigen. Der Eintritt ist mit 12,50 Pfund nicht ganz preiswert, aber es lohnt sich dieses beeindruckende Bauwerk zu besichtigen.

 

Im 6. wurde Augustinus, ein römischer Mönch und Missionar nach Canterbury geschickt, um die heidnischen Angelsachsen zum Christentum zu bekehren. In den nächsten Jahrhunderten wurde die Kirche durch den Anbau einer Abtei und eines Baptisterium erweitert.Angriffe der Dänen und mehrere Feuer zerstörten die Kirche und 1067 wurde mit dem Neubau begonnen.Bis ins 15. Jahrhundert wurde sie stetig erweitert, so das sich die verschiedenen architektonischen Einflüsse erklären.

Die Kathedrale beeindruckt auch heute noch durch ihre Größe, der Glockenturm ist 75 Meter hoch, das Gebäude 160 Meter lang.Wir haben uns eine gute Stunde aufgehalten, um alles in Ruhe zu sehen. Am Ende waren wir noch Beobachter einer Zeremonie, die täglich um 11:00 Uhr stattfindet, hierbei wird der Opfer der Weltkriege gedacht. Ein Kriegsverteran läutet die Glocke, und ein Priester schlägt eine Seite in einem Buch mit den Namen der Opfer um. Während der Zeremonie darf nicht fotografiert werden, mehrere Ordner sorgen dafür, das das Verbot auch eingehalten wird. 


Nach dem Besuch der Kathedrale war es Zeit für einen Snack. Das Frühstück an Bord hatten wir ausfallen lassen, um im The Faundry ein Sandwich zu essen. Der Pub ist urig eingerichtet und im Gegensatz zu den meisten Pubs, wird hier am Tisch bedient und man muss die Bestellung nicht am Tresen aufgeben. Der Service ist sehr gut und das Sandwich war köstlich. 



Nach dem Essen haben wir uns noch kurz in Canterbury umgesehen, die Stadt ist wirklich sehr schön mit vielen alten Häusern und kleinen Geschäften. Mit dem Zug ging es zurück nach Dover, die Stadt hat allerdings außer dem Dover Castle, dies ist im Winter aber nur am Wochenende geöffnet, so das wir es nicht besichtigen konnten. Also ging es zurück zum Schiff.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0