Porto 01.02.20

Porto 01.02.20

Majestic Café

Das Majestic Café ist das Pendant zum A Brasiliera in Lissabon. Auch hier soll es gute Pasteis de Nata geben. Man erkennt das Café sofort an der Schlange vor dem Haus, die alle mit einer Kamera Fotos schießen.

Das Café ist von der Einrichtung und dem Ambiente wirklich wunderschön und toppt das Lissabonner Pendant deutlich.

Im Café gibt es einen Türsteher, der Gäste nur einlässt, wenn auch noch Platz ist. Wir hatten morgens noch Glück und kamen direkt hinein, ein paar Stunden später sah die Sache schon ganz anders aus, es war eine lange Schlange vor der Tür. Wir bestellten auch hier Cappuccino, Espresso und zwei Pasteis de Nata. Allerdings war hier der Cappuccino schon genau so teuer, wie unsere Gesamtrechnung in Lissabon.

Das Café erlebte Anfang der 1990er Jahre, als Joanne K. Rowling sich in Porto aufhielt und die ersten Kapitel von Harry Potter hier schrieb.

 

Bahnhof São Bento

 

 São Bento ist der Hauptbahnhof Portos. Seinen Namen erhielt er von dem Gelände, auf dem er 1916 erbaut wurde und auf dem vorher das Kloster Sao Bento stand.

Von außen eher unscheinbar ist der Bahnhof Portos von innen um so prächtiger. 20.000 Kacheln mit der Geschichte Portos an allen Wänden und der Decke ziehen alle, die hier hineinkommen in den Bann.


Livraria Chardron

Die Buchhandlung erkennt man sehr gut an der meterlangen Schlange vor Ihr. Sie zählt zu den schönsten Buchhandlungen der Welt. Joanne K. Rowling soll hier, als sie für kurze Zeit in Porto lebte, oft zu Gast gewesen sein und hat wohl auch hier einige Inspiration für ihre Harry Potter Bücher gefunden. Seit 2014 muss deshalb jeder, der in die Buchhandlung möchte, 5€ Eintritt zahlen, der beim Kauf eines Buches verrechnet wird. Wir hatten keine Lust uns ans Ende der Schlange zu stellen, ewig zu warten und dann in einer völlig überfüllten Buchhandlung zu stehen, von deren Atmosphäre man nichts mehr mitbekommt und sind lieber weiter durch Porto gelaufen.


O Afonso

                                                                                                                       Das O Afonso ist bekannt für seine Francesinhas, ein Toast, der mit gekochtem Schinken und Fleisch belegt wird. Auf den Toast kommt ordentlich Käse, dann wird das Ganze überbacken. Zum Schluss kommt eigentlich noch Spiegelei oben auf den Toast, das muss man aber extra bestellen, was wir nicht wussten und somit auch nicht getan haben. Zum Schluss kommt noch ordentlich Sauce auf den Teller und fertig ist eine Spezialität Portos. Das Sandwich ist wirklich lecker, aber auch sehr mächtig, wie Ihr Euch sicher vorstellen könnt. Ich hatte abends noch keinen Hunger und hätte auch nichts mehr essen müssen, wenn wir nicht wieder im Selection reserviert hätten. Aber was soll`s, man ist ja im Urlaub.

Auf das O Afonso sind wir gekommen, da Anthony Bourdain einmal im Rahmen seiner Sendung hier einkehrte und begeistert war. Wir waren das auch, das Restaurant ist schön, der Service sehr gut und zum Abschluss gab es noch einen Portwein auf`s Haus.

 

 

Augustos

                                                                                                                       Nun war dringend wieder Bewegung angesagt. Wir sind ca. 40 Minuten durch Porto auf die andere Seite des Douros gelaufen. Mit der Seilbahn ging es für 9€ hin und zurück mit der Seilbahn zum Ufer des Douros hinab. Hier wollten wir zu Augusto`s.

Das Augusto`s ist ein kleines Weingut in Porto. In diesem Familienbetrieb werden jährlich nur 30.000 Flaschen Tisch – und Portwein hergestellt. Die Führung kostet 10€ pro Person und beim Kauf von Wein werden 5€ vergütet. Unsere Führung war in Englisch, deutschsprachige Touren gibt es nur vorheriger Reservierung. Aber wir konnten den Ausführungen gut folgen und erfuhren, wir Portwein hergestellt wird. Im Anschluss gibt es eine kleine Verkostung, Es gibt drei verschieden Weine, jeweils 1x rot und 1x weiß zum Probieren. Wir haben uns für einen Portwein entschieden, da wir uns aber nicht auf rot oder weiß einigen konnten, kauften wir beide.

 

 



Nun ging es gemütlich wieder zurück auf die andere Douro Seite und dann zur U Bahn. Wir fanden schnell eine passende U Bahn Station und sind zurück zum Hafen gefahren.

 

Porto hat uns sehr gut gefallen, wer sich einfach treiben lässt, kann nach jeder Kurve ein schönes Gebäude oder einfach einen tollen kleinen Park finden. Im Gegensatz zu Lissabon ist hier alles deutlich entschleunigter.

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