Zeebrügge 30.05.19

Zeebrügge 30.05.2019

In Zeebrügge haben wir einen Ausflug nach Brüssel gebucht. Der Ausflug bot den Transfer, eine Panoramafahrt durch Brüssel, eine kleine Stadtführung und anschließende Freizeit. Alles war gut organisiert, wir hatten einen kurzen Fotostop am Atomium, bevor es durch das Regierungsviertel von Brüssel ging. Nach einem kurzen Spaziergang zum Grote Markt und einem Besuch beim Manneken Piss sind wir auf eigene Faust weitergezogen.

Von Zeebrügge aus kommt man auch schnell nach Gent oder Brügge, da wir aber beide Städte schon kennen, haben wir uns für Brüssel entschieden.


Atomium

Das Atomium ist das wohl bekannteste Wahrzeichen Brüssels! Als Symbol der belgischen Hauptstadt zählt es bis heute zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Brüssels. Das imposante Kugelgebilde stellt ein Eisenmolekül in 165-milliardenfacher Vergrößerung dar.

Eröffnet wurde das Atomium anlässlich der 1958 in Brüssel ausgerichteten Weltausstellung, bei der es zum großen Publikumsmagneten avancierte.
Und noch heute hat es mit seinen neun glänzenden Kugeln nichts von seiner Strahlkraft eingebüßt: Sei es eine Entdeckungstour durch die futuristisch anmutenden Röhren und Kugeln, die Besichtigung der verschiedenen Ausstellungen zur Geschichte des Atomiums oder zum Thema Wissenschaft und Design, ein kulinarischer Zwischenstopp im Panorama-Restaurant oder eine Fahrt mit dem seinerzeit schnellsten Lifts Europas...


Grote Markt

Ursprünglich war der Platz auf dem sich heute der Grote Markt befindet ein morastiger Grund, der sich nicht bebauen ließ. Im 11. und 12. Jahrhundert wurde er trocken gelegt Ab dem 12. Jahrhundert entwickelte sich der Platz zum Zentrum der Stadt und zog Gilden und Korporationen an. Ab dem 14. Jahrhundert kamen öffentliche Gebäude und auch das Rathaus am Grand Place dazu. Heute besticht der Grote Markt durch die gut erhaltenen Gildehäuser, die diesen säumen.


Manneken Pis

Um das Manneken Pis in Brüssel ranken sich 2 Legenden.

Die eine besagt, das der kleine Julianske feindliche Belagerer belauschte und zur rechten Zeit auf eine brennende Lunte urinierte und damit die Sprengung der Stadmauern verhinderte.

Die andere Legende besagt, das ein kleiner Junge in der Stadt verloren ging und die Mutter mit vielen Beteiligten eine Suche startete. Als der Junge endlich gefunden war, urinierte er gerade in eine Strassenecke. Irgendwie gefällt die erste Geschichte mir besser.

Das Manneken Pis steht seit jeher für Mut und Frechheit, aber auch für für Widerstandsgeist und Meinungsfreiheit.

Manch Tourist mag ein wenig enttäuscht sein, das Manneken Pis misst gerade einmal 61cm. 

Da da Original Manneken Piss mehrfach gestohlen wurde befindet sich heute in der Nische nur eine Kopie, das Original wird im Museum von Brüssel aufbewahrt. Ein Gitter schirmt die Figur heute ab und sie wird durch Videokameras bewacht.

Zu besonderen Anlässen wir die Staue verkleidet, so trägt sie bei Fußball Länderspielen das Nationaltrikot und wird auch zu Geburtstagen, und Jubiläen aller Art entsprechend gekleidet. 

 


Nach dem Ende der offiziellen Führung haben wir uns Fritten in der angeblich besten Friterie Brüssels gegönnt. 

Sie ist gut besucht, aber das Warten lohnt sich, die Fritten sind klasse.

Es werden über 40 Saucen angeboten, bezahlt wird bar oder mit Karte.


Poechenellekelder

Nach den Fritten hatten wir Durst und sind im Poechemellekelder eingekehrt. Hier fanden wir eine tolle Auswahl guter belgischer Biere und hatten Glück einen Platz außen mit Blick auf die Massen vor dem Manneken Pis zu ergattern. Wir haben gemütlich zwei Bier getrunken und die Touristen am Manneken Pis beobachtet.

https://poechenellekelder.be/de


Und hier endete unser Tag in Brüssel. Wir sind mit dem Bus zurück zum Schiff gefahren und uns auf den Weg nach Amsterdam, unserer letzten Station gemacht.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0