Sortland 11.02.19

Sortland 11.02.19

In Sortland haben wir eine Fahrt in den Trollfjord gebucht. es ging morgens los, das Schiff, das uns in den Fjord bringen sollte, lag direkt neben der Aura und pünktlich fuhren wir los.Die Fahrt dauerte ca. 1 Stunde und ging durch eine wunderschöne Winterlandschaft. Und dann waren da: im sagenumwobenen Trollfjord, der eigentlich im Winter wegen der drohenden Schneelawinen gesperrt ist. Wir hatten Glück und konnten hineinfahren, wobei bei unserer Einfahrt dicht hinter uns eine Schneelawine abging und uns klarmachte, warum der Fjord im Winter teilweise gesperrt wird. Aus sicherer Entfernung betrachtet, war der Abgang der Lawine aber spektakulär. Im Mündungsbereich war der Fjord leicht vereist, so das wir uns vorsichtig einen Weg bahnen mussten.

 

Der Trollfjord ist ein 2 km langer Seitenarm des Raftsunds, der die Regionen Lofoten und Vesterålen voneinander trennt. Sehr schön ist die Einfahrt in den Fjord, der an dieser Stelle nur 100 Meter breit ist. Im weiteren Verlauf erweitert er sich auf maximal 800 Meter. Rechts und Links ragen die Berge bis 1084 Meter steil nach oben. 

Am Ende des Fords haben wir gehalten und bei klassischer Musik und einem Glas Sekt die Landschaft bewundert. 

 

Nach der kleinen Pause ging es für uns wieder zurück nach Sortland.Im Hafen angekommen mussten wir noch einen kleinen Moment warten, ein Schiff der Hurtigrouten blockierte unseren Liegeplatz. 


Den Nachmittag haben wir in Sortland verbracht. Sortland hat 10.000 Einwohner und liegt inmitten von hunderten kleinen Inseln in einer wunderschönen Schärenlandschaft.

Nationale und internationale Aufmerksamkeit erlangte die Stadt zur Jahrtausendwende, als Sortland sich entschied, die Stadt blau zu streichen. Heimische Künstler und die Einwohner beteiligten sich an diesem Projekt. Seither wird Sortland die blaue Stadt genannt, ein Spaziergang durch den Ortskern lohnt sich. 

Im Restaurant Ekpedisjonen haben wir zu Mittag gegessen, der Service ist super, das Essen sehr gut, wir waren zufrieden. 

Nach einem kurzen Spaziergang ging es wieder zurück zur Aura, ein Seetag lag vor uns, bevor wir Trondheim erreichten.

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